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Drei Endspiele um den Klassenerhalt

Tennis-Abstiegskampf

Deuten, der Dorstener TC und der TV Feldmark wollen sich am letzten Spieltag noch retten. Dabei haben es aber nur zwei Teams in der eigenen Hand.

Dorsten

29.06.2018
Drei Endspiele um den Klassenerhalt

Für Bastian Beck und die DTC-Herren gilt am Sonntag: Verlieren verboten. Foto: archiv

Größer könnte die Spannung vor dem letzten Spieltag kaum sein. Die Tennis-Damen des TC Deuten kämpfen in der Regionalliga West am Sonntag im Heimspiel gegen Aachen genauso um den Klassenerhalt wie die Westfalenliga-Herren des DTC in Herford und die Verbandsliga-Herren des TV Feldmark in Iserlohn. Deuten und der DTC haben dabei ihr Schicksal im Gegensatz zum TV Feldmark noch in eigener Hand.

Regionalliga West

TC Deuten - TC GW Aachen

Sonntag, 11 Uhr, Tennisanlage an der Birkenallee

Vor der Saison wurde Deuten im Tennis-Westen der Republik als klarer Absteiger gehandelt. Doch mit einer eingeschworenen Mannschaft, die sich auch von den Ausfällen der drei Stammspielerinnen Lizzy Bitter, Daniela Löchter und Lina Kötterheinrich nicht beeindrucken ließ, fuhr der Club von der Birkenallee aus fünf Spielen zwei Siege ein und hat nun sogar von allen Abstiegskandidaten die besten Karten. Allerdings hat der GW Aachen, einer der größten Clubs im Westen, noch zahlreiche personelle Optionen, die Deuten das Leben sehr schwer machen könnten. „Wenn sie diese Optionen ziehen, wird es für uns brutal schwer“, sagt Vanessa Heute.

Für Deuten ist allerdings jetzt schon die Saison ein riesiger Erfolg. Konsequent liefen die Deutener Damen mit fast ausschließlich deutschen Spielerinnen aus der Region auf, während auf der Gegenseite nicht selten mehr als die Hälfte der Mannschaft ausländische Profispielerinnen waren. „Wenn wir jetzt am Ende noch den Klassenerhalt schaffen, wäre das noch sensationeller als der Aufstieg im vergangenen Jahr“, sagt Heute. Die Vorfreude vor dem Spiel ist groß in Deuten.

Westfalenliga

TC Herford - DTC

Sonntag, 10 Uhr, Waldfriedenstraße 60, 32049 Herford

Dorstens Kapitän Bastian Beck orakelte schon vor einigen Wochen, dass das Spiel in Herford ein Endspiel werden könnte. Er hätte es gerne vermieden, denn die Gastgeber schätzt Beck als spielstark und am Sonntag auch als favorisiert ein. „Herford hat ein starkes Team, das wird eine ganz harte Nuss für uns“, sagt Beck, der sich natürlich vor dem entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt nicht in die personellen Karten schauen lassen möchte.

Die Ostwestfalen rufen bereits seit einigen Tagen im Internet dazu auf, die Mannschaft im Endspiel gegen den DTC lautstark zu unterstützen. Kaum vorstellbar, dass Herford in diesem Spiel auf seine Importspieler aus den Niederlanden verzichten wird, die bislang aus sieben Einsätzen an den Positionen eins und drei sechs Siege eingefahren haben. Bei Dorsten steht der Einsatz von Ruben Angrick noch auf der Kippe. Nicht ausgeschlossen, dass drei Teams aus der Westfalenliga in diesem Jahr absteigen. Bei einer Niederlage könnte es dann auch den DTC treffen. „Deswegen ist verlieren verboten“, sagt Beck.

Verbandsliga

TC Iserlohn III - TV Feldmark

Sonntag, 10 Uhr, Seilerblick 24, 58636 Iserlohn

Die dritte Mannschaft des Zweitligisten Iserlohn hatte in der Verbandsliga nichts zu melden und ist abgeschlagen Tabellenletzter. Dahinter duellieren sich am letzten Spieltag gleich vier Teams um den Klassenerhalt. Gut möglich, dass am Ende auch Sätze und Spiele den Ausschlag über Klassenerhalt und Abstieg geben.

Der Sieg dürfte für den TV Feldmark eigentlich eine Formsache sein, denn trotz der Tabellensituation waren die Jungs von Dirk Buers in der Saison alles andere als Laufkundschaft. Viel wichtiger ist der Blick nach Hagen, wo RW Hagen auf jeden Fall Gütersloh schlagen muss, damit der TV Feldmark noch den Klassenerhalt schafft.