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Vorfreude auf Gastspiel im heimischen Stadion

Dortmunds Nuri Sahin

Nuri Sahin schwelgte gestern geradezu in überschäumender Vorfreude. Gegen Brasilien zu spielen sei immer ein Highlight, zudem noch im eigenen Stadion, das «macht wahnsinnig Spaß, das ist doch einfach ein Traum». Heute Abend trifft der 18-Jährige mit der türkischen Nationalelf auf die Brasilianer, (20.15 Uhr, Signal Iduna Park), und sein zaghafter Wunsch, «ich hoffe, der Trainer setzt mich ein», dürfte erfüllt werden. «Nuri ist ein intelligenter und guter Spieler», rühmt ihn Fatih Terim, «und er muss spielen, er braucht Praxis». Also wird der Dortmunder Mittelfeldakteur auf heimischem Geläuf auflaufen, und er weiß zumindest so grob, was ihn erwartet. Mit Deutschland und Italien habe er ja schon Bekanntschaft gemacht, «aber Brasilien ist noch einen Tick höher anzusiedeln». Und weil er die Fußball-Begeisterung seiner Landsleute kenne, fürchtet Sahin alles andere als leere Ränge. «40 000 Zuschauer werden sicher kommen.» Bevor es dann endlich in die Sommerferien geht, wirft Sahin schon einen Blick in die nächste Saison. «Wir haben eine Elf, mit der wir um einen internationalen Platz kämpfen können», sagt der junge Türke voraus. Und es sei eigentlich sogar Pflicht, denn Dortmund sei eine Stadt, die es verdiene, auch «unter der Woche Spiele zu sehen». Den Nachbarn aus Schalke ist das vergönnt, und da hat Nuri Sahin seine ganz eigenen Borussen-Meinung. Den Altintop-Zwillingen, «mit ihnen bin ich gut befreundet», hätte er den Titel ja gewünscht, «aber Schalke nicht». Er hat seine Lektion schon prima gelernt. ges

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