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Trainerlose ÖSG fürchtet um Spieler

Bernd Wächtler ist ab sofort nicht mehr Trainer von Fußball-Bezirksligist ÖSG Viktoria. Das teilte der Coach, dem die Entscheidung sichtlich nicht leicht fiel, gestern seinem Verein mit.

Nur ein Jahr vor dem 100. Jubiläum der ÖSG Viktoria scheint zumindest die Fußball-Abteilung des Traditionsvereins langsam von der Landkarte zu verschwinden. Gestern schloss sich Bezirksliga-Trainer Bernd Wächtler den langjährigen Leistungsträgern an, die schon in der Winterpause oder zum Ende der Saison den Klub verließen.

«Da ich in den letzten Monaten für alles verantwortlich war, von den Tornetzen bis zum Würstchenstand, gehe ich schweren Herzens, aber so lasse ich mit mir nicht mehr umspringen», meinte der langjährige Coach der TSC Eintracht-Jugend, der erst im Dezember das Amt bei den ÖSG-Senioren übernahm und seit März auch für die Pflichten des Sportlichen Leiters verantwortlich war.

«Bernd Wächtler kam im Winter als Glücksgriff zu uns und er sollte auch zukünftig ein wesentlicher Baustein in unserem sportlichen Konzept sein», meint Michael Westermeyer, der ehemalige Leiter der ÖSG-Fußball-Abteilung. Der aktuelle Vizepräsident des Hauptvereins fürchtet nun um die Spieler: «Viele Akteure machten ihre Zusage vom Verbleib des Trainers abhängig. Das wird harte Arbeit und wir stehen bis zur neuen Saison unter Zeitdruck.»

Im Frühling brach der Fußball-Vorstand des Vereins zusammen, eine kommissarisch eingesprungene Gruppe hat für Wächtler keine Verbesserung erreicht: «Das hätte mit mir nicht geklappt.» Im Juli soll im Rahmen der Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand gewählt werden, über welche Spieler dieser verfügt, ist noch unklar. tib

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