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Topolewski nimmt Maß

DORTMUND Noch spät nach dem Abpfiff diskutierte der Gast aus Mengede über diese eine Szene, die dem Dortmunder Derby zwischen dem 3:1-Sieger Hombrucher SV und 08/20 eine ganz andere Richtung hätte geben können.

Topolewski nimmt Maß

Mengedes Freddy Nolte ist hier Kopfballsieger gegen Azuka Ede.

Als Samir Zulfic Hombruchs Torhüter Andreas Braun umspielte und aus spitzem Winkel abzog, verhinderte Dennis Szugfil auf der Linie das Gegentor – es wäre das 2:0 für Mengede gewesen (11.). Nur drei Minuten später glich Mohamed El-Moudni für den HSV aus Abseits verdächtiger Position zum 1:1 aus. Und das Spiel nahm den erwarteten Verlauf. Es war ein rassiges Derby auf für Mengede ungewohntem Kunstrasen. Die Gäste jubelten früh, als Freddy Nolte flanken durfte und Christopher Malke ebenso ungehindert köpfen (5.). 08/20 wirkte sehr engagiert zu Beginn, suchte sein Glück auch in der Offensive.

El-Moudni überragt

Doch die Gastgeber erwiesen sich schnell als das reifere und auch gefestigtere Team: Unbeeindruckt vom frühen Gegentor und auch der Großchance Mengedes zum 0:2 zog der HSV sein Spiel auf, angerieben vom überragenden El-Moudni, der beim 1:1 Andreas Hollmann keine Chance ließ. Und vorne hatte Hombruch Alexander Topolewski. Beim ersten Versuch (15.) vergab er noch frei vor Hollmann, dann zirkelte er den Ball aus dem Stand aus gut 20 Metern in den Mengeder Torwinkel – ein Traumtor des Stürmers (22.). Mengede wirkte konsterniert, hatte gegen die weiter überfallartig angreifenden Gasatgeber defensiv enorme Probleme und Glück, als Christoph Frommert El-Moudni (Foto) in seinem Rücken laufen ließ (39.).

Hollmann patzt

In der Pause sammelten sich die Gäste, standen defensiv nun besser, kamen aber offensiv seltener zu klaren Szenen. So entschied Topolewskis zweiter Treffer die Partie: Sein Freistoß schlug frech unten in der Torwartecke ein – Mengedes Andreas Hollmann musste sich dieses Tor ankreiden lassen (61.). Dass 08/20 nicht aufgab und durch Malke fast das 2:3 erzielte (63.), zeugte von intakter Moral. Im Mittelfeld wurden die Zweikämpfe weiter kompromisslos geführt – der eingewechselte Julio Alonso-Ferrer musste nach einem Press-Schlag mit Verdacht auf Bänderschaden im Sprunggelenk schnell wieder raus (78.). Der HSV stand hinten sicher, konterte durch El-Moudni immer gefährlich. Nach 90 Minuten riss Trainer Samir Habibovic jubelnd die Arme hoch.  K Rene Bleschke (zuletzt beim HSV aktiv) wechselt in der Winterpause zum Bezirksliga-Zweiten VfL Kamen: „Ich freue mich, bei einem ambitionierten Klub spielen zu können. Wir hatten ein äußerst angenehmes Gespräch.“  

HSV: Braun – Engel – Cusano, Szugfil – Ede (86. Ribeiro), Konya, Wölk, Enke (83. Jansen), El-Moudni – Bazzani, Topolewski (75. Kötter)Mengede: Hollmann – Hübenthal – N. Savvidis, Czerwinski – S. Savvidis, Frommert, Braun (62. Alonso-Ferrer/78. Bauch), Seelig, Nolte – Malke, Zulfic (73. Osmolski)Tore: 0:1 Malke (5.), 1:1 El-Moudni (14.), 2:1, 3:1 beide Topolewski (23./61.)

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