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Soldat marschiert

Der Soldat erfüllte seine Pflicht. Favorit Soldier Hollow marschierte von Rang vier an die Spitze des Feldes des Großen Preises der Wirtschaft und behielt vor Banknote aus dem Stall der Englischen Königin am Ende klar die Hoheit.

Der Verlauf kam dem Favoriten Soldier Hollow entgegen, wie der Trainer Peter Schiergen kommentierte. «Das Pferd mag keine Bummelrennen. Daher war ich über das hohe Tempo des Fünferfeldes sehr erfreut.» Denn die beiden Dreijährigen Forthe Millionkiss und Oriental Hero spielten Soldier Hollow in die Karten, in dem sie fulminant starteten.

Schiergens Stalljockey Andrasch Starke bescheinigte dem Soldaten hinterher Kampfgeist. «Ich hatte schon vorher ein gutes Gefühl und wusste, dass Soldier Hollow größten Einsatz zeigt. Ich freue mich, dass es solch ein Pferd gibt. »

«Unglaubliches Pferd»

Und das gefiel auch dem Besitzer Helmut von Finck: «Das ist ein unglaubliches Pferd. Ich habe mich immer wieder für Soldier Hollow eingesetzt. Und wir haben immer wieder Wert darauf gelegt, es langsam aufzubauen» Der Siebenjährige beendet nach dieser Saison seine Laufbahn.

Peter Schiergen, der zahlreiche Glückwunsch-SMS erhielt, durfte sich nicht nur zum Großen Preis der Wirtschaft gratulieren lassen. Vier Pferde des Kölners gewannen in Dortmund «Das war schon optimal», kommentierte er. «Ich bin völlig zufrieden.»

Einen Top-Tag erwischte auch Jockey Andrasch Starke, der gleich sechsmal ganz oben auf dem Podium stand. «Über dieses Ergebnis kann ich mich nicht beklagen und fahre beruhigt nach Hause», kommentierte Starke seinen außergewöhnlichen Tag gelassen. Banknote, der die Führung zwischenzeitlich von Forthe Millionkiss übernommen hatte, hielt zwar dagegen, hatte aber am Ende keine Chance, so dass es für das vom Andrew Balding trainierte Pferd bei einzigen Sieg in diesem Jahr in Baden-Baden bleibt. Rang drei verdiente sich der couragierte Forthe Millionkiss.

Andrasch Starke, der Jockey des Tages, hatte mit einem zweiten Platz auf Time Will Tell begonnen und startete dann seinen Siegeszug. La Cabra hieß sein erstes Gewinnerpferd. Mit Flying King beendete er seinen Erfolgstag.

Der Rennverein Dortmund freute sich, mit Soldier Hollow eines der besten Pferde, das seit längerer Zeit in Wambel gelaufen ist, auf der Bahn gehabt zu haben, zudem über die königliche Banknote. Und auch der Umsatz von 244483,40 Euro stimmte die Verantwortlichen zufrieden. Alexander Nähle

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