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SG-Schwimmer brechen Rekorde

DORTMUND Licht aus. Zoom. Spot an, jaaa! Hier sind die neuen deutschen Rekordhalter über 4 x 100 sowie 10 x 100 m Schmetterling. Stolz kletterten die Schwimmer der SG Dortmund am frühen Samstag Abend aus dem 26 Grad warmen Wasser des Dortmunder Südbades.

SG-Schwimmer brechen Rekorde

Sieben von zehn Rekordhaltern der SG Dortmund.

Die alte nationale Staffel-Rekordmarke über die 1000 m-Distanz hatte nicht weniger als 21 Jahre Bestand, wurde von Rhenania Köln gehalten und nun mit einer Steigerung um zehn Sekunden auf 9:35,39 Min. geradezu pulverisiert. Auch die von den Dortmundern selbst gehaltene Bestzeit über 4 x 100 m Schmetterling fiel im selben Wettkampf: 3:41,30 statt 3:46,24 Min. wurden herausgestoppt, nachdem die vier Starter Alexander Crasmöller, Robert Könneker, Melvin Herrmann und Marius Dittrich ihre Distanzen bewältigt hatten.

Höhepunkt

"Das war sicherlich der emotionale Höhepunkt und alles in allem attraktiver Schwimmsport“, sagte Mathias Haak, Sportlicher Leiter der SG-Schwimmer, die nach eigenem Bekunden „verdammt glücklich“ waren, ihr ISDO nach zwei Jahren in Wuppertal und zwei ausgefallenen Veranstaltungen endlich wieder im Südbad austragen zu dürfen. 500 Athleten hatten gemeldet, darunter das Nationalteam Luxemburgs und vier deutsche EM-Starter, die insgesamt 2100 Starts an beiden Tagen absolvierten.

Prädikat wertvoll

Für die wertvollste Leistung des Schwimmfestes sorgte, um das positive Bild der Gastgeber abzurunden, Sonja Schöber. Die 22-Jährige nahm über 50 m Brust in 31,95 Sek. „Revanche“ für die bei der Kurzbahn-DM in Essen erlittene Niederlage gegen Kerstin Vogel (Köln), die sie dort noch vom Treppchen geschubst hatte. Das war auch gleichzeitig die Qualifikationsnorm für die Langbahn-EM in Eindhoven im März. Gestern gönnte Cheftrainer Volker Höltke seinem Schützling einen Tag Ruhe. Auch der Sieg der Topteam-Peking-Athletin Daniela Samulski (Wuppertal) über 100 m Freistil (56,37) ragte heraus.

Talent Herrmann

Sein Ausnahme-Talent im nationalen Jahrgangsbereich unterstrich erneut Melvin Herrmann (Jahrg. 1991/92), der die 50 m Schmetterling in 25,70 Sek. souverän für sich entschied. In dieser Disziplin fühlen sich die Dortmunder Delphine offenbar wohl wie ein Fisch im Wasser, wie der 100 m-Endlauf gestern eindrucksvoll bewies: Alex Crasmöller, der Neuzugang aus Aachen, schmetterte in 56,13 Sek. zum Sieg vor seinem SG-Kollegen Marius Dittrich (56,22). „Fürs nächste Jahr haben wir uns vorgenommen, den internationalen Anteil wieder zu erhöhen“, sagte Mathias Haak nach zwei intensiven Tagen im Wettkampf-Büro, und eines weiß der Architekt ganz genau: Nach dem ISDO ist vor dem ISDO ...

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