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Rosarote Aussichten

DORTMUND Wer träumt nicht davon? Unverhofft und plötzlich gibt es viele Euros extra. Wünsche warten auf ihre Erfüllung. So zumindest könnte es der Interessengemeinschaft Dortmunder Radsport-Vereine ergehen, die in den Genuss eines Teils der Spende von Team-Milram-Profi Erik Zabel kommt.

Der geständige Doping-Sünder will insgesamt 100 000 Euro für die Jugendarbeit im Berliner und im Dortmunder Radsport spenden, um ein Zeichen zu setzen und auch, um Wiedergutmachung bei den getäuschten Radsport-Freunden zu betreiben.

Wissen nichts Genaues

„Noch wissen wir allerdings nichts Genaues. Unsere Kenntnisse haben wir aus den Ruhr Nachrichten. Wir haben im Grunde noch keine Ahnung, wieviel Geld wir bekommen und wann wir es erhalten“, sagt Jochen Noll, Pressesprecher und Sportwart der IG Dortmund. Noll, der als Radsportler immer noch aktiv ist, weiß aber auch: „Natürlich können wir eine finanzielle Hilfe bestens gebrauchen. Aber Geld allein macht es auch nicht. Vielleicht bringt sich Erik ja selbst auch ein wenig mit ein.“

Das aber wird dem Profi, der in diesem Herbst (1. bis 6. November) wieder in den Westfalenhallen beim „Neuen Dortmunder 6-Tage-Rennen“ zu erleben ist, sehr schwer fallen. Denn Erik Zabel, dessen Rückkehr zum Team T-Mobile offensichtlich kurz bevor steht, wird in der nächsten Saison wieder ein komplettes Programm zu bestreiten haben.

Aber was anfangen, wenn das Geld erst einmal da ist? „Wir verfügen in Dortmund und Umgebung sicherlich über keine idealen Trainingsbedingungen. Die sogenannte Niere, unsere Rundstrecke am Steinklippenweg, ist schon fast zugewachsen. Da sind die Sichtmöglichkeiten wegen der vielen hohen Bäume und Büsche doch sehr eingegrenzt. Da müsste sich was bessern“, sagt Noll. Wichtig für die Velo-Talente ist zudem eine Ausstattungshilfe.

Radsport ist teuer

„Radsport kann sehr teuer sein. Die Rennrahmen, dann die Ausstattungen mit Bremsen und Schaltungen, dazu die Reifen. Da summiert sich schnell was zusammen. Das schreckt manche Eltern ab. Wenn wir den Zabel-Zuschuss erhalten sollten, könnte die IG dabei helfen. Und wir könnten vielleicht einen Bus chartern, mit dem wir regelmäßig zur Trainingsbahn nach Büttgen fahren könnten“, schildert Noll seine Ideen.

Junge und erfolgreiche Talente gibt es in Dortmund genug. Anna-Bianca Schnitzmeier von „Sturm“ Hombruch oder Vanessa Steinki von Pfeil Mengede gehören ebenso dazu wie Rica Pohl vom RSV Dortmund-Nord.

„Eine gezielte Förderung unserer jungen Fahrerinnen und Fahrer aus den 25 Mitgliedsvereinen ist wichtig und auch möglich. Nur müssen die Klubs darauf verzichten, ihr eigenes Süppchen zu kochen“, sagt Jochen Noll vom RSV Do-Nord

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