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Niedrig hängt alle ab

Beruf, Familie und Triathlon - drei Lebensinhalte bringt Andreas Niedrig auch jetzt noch unter einen Hut. Vom Leistungssport hat er sich verabschiedet, und doch ist das Mitglied der Tri-Geckos Dortmund bestens drauf. Über die Olympische Distanz gewann er mit mehr als zwei Minuten Vorsprung.

Schon nach den 1500 Metern im Wasser beim Westfalentriathlon lag Andreas Niedrig vorne. Der für Triathlon Witten startende Dortmunder Nils Hofeditz bemerkte: «Andreas hatte sofort Druck gemacht. Ich kam da kaum mit.» Und Niedrig baute seinen Führung über 38 Kilometer auf dem Rad aus und hatte schon während der ersten Runden des Laufens einen solch komfortablen Vorsprung, dass ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen war. Der 39-Jährige kam nach 1:54:51 Stunden ins Ziel. Dass auf Rang zwei mit Hofeditz (1:57:01) ebenfalls ein Lokalmatador landete, freute die zahlreichen Zuschauer, die aber jeden Athleten anfeuerten. Nils Hofeditz, der gerade eine Knieverletzung auskuriert hat, erklärte nachher, dass er mächtig die Zähne zusammengebissen hatte. «Phasenweise dachte ich, die Krämpfe zwingen mich zum Aufgeben. Aber irgendwie ging es dann doch.» Lohn der Mühe: Nils Hofeditz erhielt die Auszeichnung «Stadtmeister». Diesen Titel erhielt der beste in Dortmund lebende Sportler, Zweiter in dieser Wertung wurde Thomas Wölke, der als 15. der Gesamtwertung ins Ziel kam. Jörg Mettlach vom RWE Starligh Team, vor zwei Jahren Sieger, schaffte als Dritter des Olympischen Triathlons den Sprung auf das Treppchen. Eine Minute später kam Michael Konermann aus Marienfeld ins Ziel. Wie schnell Niedrig unterwegs war, untermauern die Zeiten der ab Rang fünf ins Ziel kommenden Triathleten. Zehn Minuten Rückstand hatte bereits Daniel Knoepke vom Tri-Team Gießen. Conny Dauben von der TSG Sprockhövel freute sich, als schnellste Frau das Ziel erreicht zu haben. Der Reiz des Westfalentriathlons ist, dass sich im Fredenbaumpark Sportler aller Altersklassen treffen. Zum dritten Mal richteten die Tri Geckos auch die Deutsche Meisterschaft der Körperbehinderten aus. Den Titel gewann der Wuppertaler Georg Janßen vor Helmut Heine aus Korbach. In den Nachwuchsrennen schaffte es ebenfalls ein Dortmunder unter die ersten Drei. Tim Stemmler von den Tri-Geckos belegte in der Jugend B den zweiten Rang. Der DO-Di-Sprint über die spezielle Dortmunder Distanz mit 750 Metern Schwimmen, 19 Kilometern Radfahren und 5 Kilometern Laufen ging an Christian Leggewie vom Triathlon-Club Essen. Kein Dortmunder kam in die Top Ten. AN

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