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Nach Kraftakt Unentschieden geholt

DORTMUND Dank eines Kraftakts in den letzten 20 Minuten drehte die SG Lütgendortmund einen 0:2-Rückstand und sicherte sich in der Regionalliga-West einen verdienten Punkt gegen Arminia Ibbenbüren.

Nach Kraftakt Unentschieden geholt

Die Spielerinnen hatten mit den Platzverhältnissen zu kämpfen.

Das Tor von Abwehrspielerin Jasmin Zimmer zum Ausgleich (87.) fiel in Unterzahl, da kurz vorher Stürmerin Larissa Kock mit einer Schienbein-Verletzung den Platz verlassen musste (82.). Co-Trainer Matthias Welz, der den erkrankten Trainer Andreas Köhler vertrat, hatte zu diesem Zeitpunkt bereits dreimal ausgewechselt.

Spielkultur fehlt

Das Spiel litt stark unter den schlechten Witterungsbedingungen. Der Regen hatte den Aschenplatz an der Idastraße in eine Seenlandschaft verwandelt. Ein kontinuierlicher Spielfluss war dadurch nicht möglich, Fehlpässe waren an der Tagesordnung. Trotzdem monierte Welz zur Halbzeit die „fehlende Spielkultur“ seiner Mannschaft.

Die Rot-Weißen taten sich zu Spielbeginn schwer mit den Münsterländerinnen und die Zuordnung funktionierte kaum. Nach fünf Minuten ließ Welz daher die Ibbenbürener Spielmacherin in Manndeckung nehmen. Mit fortschreitender Spieldauer übernahmen die Vorstädter dann die Initiative und erspielten sich optisch Vorteile. Folgerichtig kamen sie zu einigen guten Chancen, die sie aber teilweise kläglich vergaben (20./32./36.). Torfrau Sandra König war zu dieser Zeit quasi beschäftigungslos.

In der zweiten Halbzeit kam dann die kalte Dusche. Innerhalb von zehn Minuten zogen die Gäste mit zwei Toren davon (50./60.) und das Spiel schien gelaufen. Die Tore wurden jeweils über die linke Abwehrseite eingeleitet und in zentraler Position abgeschlossen.

Nun nach Siegen

Der Anschlusstreffer durch Kock wurde über rechts von Lena Schüth eingeleitet (69.). Sie musste den Ball am linken Torpfosten nur noch über die Linie drücken. Anschließend löste Welz den Libero (Zimmer) auf – genau die richtige Entscheidung.

„Wir haben Moral bewiesen, besonders in Unterzahl“, sagte Welz „nach dem 0:2 habe ich gedacht, dass das Spiel gelaufen sei“. Zum Abschluss des Sportjahres müssen die Rot-Weißen am kommenden Sonntag zum Nachholspiel nach Siegen.

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