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Malura-Wechsel ungewiss

Gestern feierte Dennis Malura seinen 23. Geburtstag - und zwar als Spieler des Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV. Der geplante Wechsel zum Liga-Konkurrenten Borussia Dortmund erscheint immer unwahrscheinlicher.

«Dennis würde gern zu uns wechseln», sagt BVB-Trainer Theo Schneider, der zurzeit in den Ferien in Tunesien weilt, «aber es gibt finanzielle Hürden».

Und die sind nach BVB-Empfinden eindeutig zu hoch. «Es ist eine Hängepartie. Aber mittlerweile sieht es so aus, als ob der Wechsel nicht zustande kommt. Der WSV fordert eine Ablösesumme, die den Rahmen sprengt. Außerdem endet Maluras Vertrag beim WSV im Nächsten Jahr. Dann wäre Dennis ablösefrei zu haben», sagt BVB-Nachwuchskoordinator Edwin Boekamp, der gestern ein weiteres Telefonat mit den Wuppertaler Verantwortlichen führte - ohne Resultat. «Spätestens Anfang nächster Woche wollen wir eine klare Antwort aus Wuppertal haben. Die Sache muss dann vom Tisch sein», erklärt Boekamp, der den WSV-Poker nicht länger mitmachen will: «Man muss auch 'mal Nein sagen können.»

Die Borussen hatten Malura für die rechte Seite im BVB-Spiel eingeplant. Die Aufgabenstellung sollte eher defensiv ausgerichtet sein. Eine Position also, die in der letzten Saison vorwiegend mit Mehmet Akgün besetzt wurde.

Akgüns Vertrag bei Borussia Dortmund aber ist ausgelaufen, er verhandelte mit Klubs aus der Türkei. Stimmen die Angaben der Transferdienste, hat Mehmet Akgün mittlerweile beim türkischen Zweitligisten Kasimpasa (Stadtteil in Istanbul) einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Damit steht dem BVB für die rechte Seite im Defensivbereich noch Nico Hillenbrand als erfahrener Spieler zur Verfügung - aber Nico ist gerade 'mal 20 Jahre alt. Es könnte also in diesem Bereich vielleicht noch einmal Handlungsbedarf geben. Borussias offensiver Mittelfeldspieler David Solga hat sich noch nicht entschieden, für welche Farben er in der neuen Saison aufläuft. Er sucht noch den passenden Klub. Harald Gehring

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