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Letzte Prüfung absolviert

DORTMUND Der 5. Judo-Dan ist die letzte Prüfung, die ein Judoka ablegen kann. Mirco Fabig vom 1. JJJC Dortmund hat diese fünfstündige Prüfung Ende November abgelegt. Der 35-Jährige ist damit der jüngste 5.-Dan-Träger in Nordrhein-Westfalen.

Letzte Prüfung absolviert

Mirco Fabig (2. v. r.) wurde von seinem Verein geehrt.

In Dortmund gibt es zurzeit keinen höher dekorierteren Judoka. Der gelernte Energieelektroniker konnte nach über einjähriger Vorbereitungszeit in Rheda-Wiedenbrück über 100 Würfe perfekt ausführen. Dazu zeigte er die gesamte Palette an Halte-, Würge- und Hebeltechniken.

Seit 20 jahren Judoka

Neben den klassischen Judo-Techniken kam eine so genannte Kata-Prüfung hinzu. Diese Prüfung stellt, in der Ausführung vergleichbar mit der Kür im Eiskunstlaufen, die stilisierte Form eines Kampfes dar. Seine „Kür“ musste der Träger des schwarzen Gürtels in schriftlicher Form über „das Handlungsrepertoire eines Wettkämpfers“ einreichen. Die Darbietung selbst wurde von Richtern bewertet.

Seit 20 Jahren ist Fabig dem Judo eng verbunden. „Ein Freund hatte mich zum Training mitgenommen und die Leidenschaft für diesen Kampfsport war sofort entfacht“, erinnert sich der Dortmunder.

Dran bleiben

Seitdem hat er sowohl die Trainerausbildung als auch die Judolehrer-Ausbildung an der Deutschen Sporthochschule in Köln absolviert. Aber damit nicht genug: Die Berechtigung, eine Bundesliga-Mannschaft zu trainieren, besitzt er ebenfalls. „Diese Zusatzqualifikationen ermöglichten die Vorbereitungszeit auf die Dan-Prüfung zu verkürzen“, berichtet er.

Unterstützt wurde Fabig in Ostwestfalen von seinen Trainingspartnern Klaus Müller und Heinz Aschoff, die ihn auch in der Vorbereitungszeit begleitet haben. Am Dienstag wurde Fabig von seinem Verein geehrt. Die Vorsitzenden Oliver Gernhardt und Friedhelm Decker überreichten ihm einen Blumenstrauß, eine Medaille sowie einen Gutschein.

Für den Geehrten heißt es nun warten und sich weiterbilden, denn der nächste Dan wird von Judo-Meistern verliehen. „Ich muss jetzt ständig dabeibleiben“, sagt Fabig, und in seiner Stimme klingt durch, dass er sich auch nicht auf seinen Erfolgen ausruhen möchte.

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