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Leichtsinn ärgert Bundestrainer Grahn maßlos

Nass gemacht auf der Moldau: Der Weltmeister-Achter aus Dortmund musste in Prag bei der dritten Regatta des Jahres die erste Niederlage einstecken. Gegen eine Auswahl tschechischer Top-Ruderer, vereint als Vereinsmannschaft Dukla Prag, hatte der Deutschland-Achter auf der kurvigen 2000-Meter-Strecke mit einer Länge Rückstand das Nachsehen. Die Entscheidung fiel bei Streckenhälfte. Die Crew von Steuermann Peter Thiede lag noch eine Bootslänge vor dem Dukla-Achter, als es in eine kleine Kurve ging. Hier verspielte sie - auf der Außenbahn - aber leichtfertig die Führung und ließ die Konkurrenz sogar vorbeiziehen. «Die Mannschaft hat sich in Sicherheit gewogen, ist durch den Angriff der Gegner in Hektik verfallen und danach auseinander gefallen. So schlecht habe ich sie lange nicht gesehen. Ich bin total angefressen», schimpfte Bundestrainer Dieter Grahn. Nass gemacht auf eine andere Art wurde der Deutschland-Achter tags zuvor. Im Halbfinal-Rennen am Samstag wurde es durchaus ungemütlich, nachdem die zuvor gesperrt Moldau für den Schifffahrtsverkehr zu früh wieder freigegeben worden war. Plötzlich, als der Deutschland-Achter mit komfortablem Vorsprung dem Ziel entgegenfuhr, schnellten die Motorboote los und die Crew um Steuermann Peter Thiede bekam eine gewaltige Welle und gehörige Portion Wasser ab. Dieser unfreiwilligen Dusche folgte schließlich die unerwartete Niederlage im Finalrennen. Klaus Walkenhorst, Leiter des Ruder-Stützpunktes in Dortmund, war auch verärgert, blickte aber gleich auf die nächsten anstehenden Aufgaben: «Das war ein Aufbaurennen. Abgerechnet wird am Saisonende.» Bis zur Weltmeisterschaft in München Ende August hat der Deutschland noch bei den Weltcups in Amsterdam und Luzern sowie in Henley Gelegenheit, sich von einer anderen, besseren Seite zu zeigen. cob

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