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Kein heldenhafter Abgang in Hacheney

Als der Fernsehsender Kabel 1 im letzten Sommer die Kameras vom Sportplatz des SSV Hacheney abzog, waren die Tontechniker und Kabelträger nicht die einzigen, die dem Fußball-Kreisligisten den Rücken kehrten.

Seitdem das bundesweite Interesse an den «Helden der Kreisklasse» von damals verloschen ist, wenden sich mehr und mehr Spieler aller Altersklassen von dem Verein ab. Allein in beiden Seniorenmannschaften und der A-Jugend verzeichnet der B-Ligist aus dem Dortmunder Süden 23 Abgänge. «Nun steht eben wieder der reine Sport im Vordergrund und nicht das TV. Wir haben mit so etwas gerechnet», sagt SSV-Geschäftsführer Uwe Kiegelmann (Foto), der um den Verbleib seiner Mannschaften bangt und von der F-Jugend bis zur ersten Mannschaft Spieler sucht.

Schließlich ist, abgesehen von einem gut ausgestatteten Klubhaus, dem Verein nichts außer den Erinnerungen an Spiele gegen Frauen-Bundesligisten oder die tibetische Nationalmannschaft geblieben: «Wir haben finanziell nie von der Geschichte profitiert. Sie werden nicht glauben, wer hier noch alles einen Deckel offen hat.» tib

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