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Kirchhörder SC schöpft Hoffnung

KSC-Coach Huber: Haben wieder alles selbst in der Hand

Dortmund Nach dem Saison-Tiefpunkt vor drei Wochen und der Wutrede von Trainer Lothar Huber hat sich beim Fußball-Westfalenligisten Kirchhörder SC ein Stimmungswechsel vollzogen, mit dem in dieser Form nicht zu rechnen war.

KSC-Coach Huber: Haben wieder alles selbst in der Hand

KSC-Coach Lothar Huber (l.) hat mit seiner Wutrede vor einigen Wochen sein Team wachgerüttelt. Foto: Dan Laryea

Doch trotz der sieben Punkte aus den letzten drei Spielen und durchweg überzeugender Leistungen gegen namhafte Gegner ist die Situation im Tabellenkeller für Westfalenligist Kirchhörder SC weiterhin bedrohlich.

Grundstein ist gelegt

Mit dem torlosen Remis gegen Spitzenreiter Wanne-Eickel und den folgenden Siegen in Olpe (4:1) und gegen Wiemelhausen (3:1) haben die Jungs von Lothar Huber den Grundstein für einen erfolgreichen Abstiegskampf gelegt. „Mehr“, betont der Trainer, „war bis hierhin nicht möglich.“ Immerhin verringerte sich der Rückstand zum rettenden Ufer von einstmals acht auf fünf Zähler. Und noch sind neun Partien zu spielen.

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Mittlerweile ist allen klar, dass Huber nach der 0:3-Schlappe zu Monatsbeginn in Brackel mit seiner harschen Kritik genau die richtige Tonlage getroffen hatte. Die mehr als deutlichen Worte sind in den Köpfen seiner Spieler angekommen. „So kannten wir ihn bisher nicht. Aber seither“, bestätigte Rene Richter, am Sonntag gegen Wiemelhausen Torschütze und Vorbereiter, „sind alle wieder ganz anders bei der Sache. Das ist auch schon im Training ganz klar zu erkennen.“

Bedingungslose Leistungsbereitschaft

Diese „gesunde Aggressivität“, von der Richter berichtet, nahm die Mannschaft zuletzt auch mit in ihre Spiele. Mit dieser bedingungslosen Leistungsbereitschaft gelang es am Sonntag, auch die Ausfälle von Philipp Schwaß, Jonah Ernst, Dustin Maranca und Moritz Glöckner zu kompensieren, dazu saß Torjäger Christian Wazian nach gerade auskurierter Erkältung fast eine Stunde lang auf der Bank.

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Dennoch stand um Taktgeber Sascha Rammel von der ersten Minute an ein Team auf dem Platz, das alles für den Sieg tat und letztlich vor allem im Kollektiv überzeugte. Diese Top-Einstellung war Lothar Huber ein dickes Kompliment wert: „Die Truppe ist eine verschworene Einheit - einschließlich der kompletten Ersatzbank.“ Endlich verfügt Huber auch über personelle Alternativen, die er in der Hinrunde so sehr vermisst hatte.

Größte Bewährungsproben stehen bevor

Die größten Bewährungsproben stehen derweil unmittelbar bevor: Am Ostermontag geht es nach Finnentrop/Bamenohl, sechs Tage später nach Iserlohn - der Ausgang dieser beiden Duelle gegen direkte Konkurrenten sind von entscheidender Bedeutung für den gesamten weiteren Saisonverlauf. „Wir dürfen keinen Deut nachlassen“, mahnt der Trainer, „bleiben wir aber weiterhin so fokussiert wie zuletzt und beherzigen all diese Tugenden, brauchen wir uns vor niemandem in der Liga zu verstecken. Die Mannschaft hat viel mehr Potenzial, als es der Tabellenplatz aussagt.“

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Zusätzliche Hoffnung zieht Huber aus dem Restprogramm: „Wir spielen auch noch gegen Sinsen und Resse. Damit haben wir im Kampf um den Klassenverbleib alles wieder selbst in der Hand.“

Mut und Selbstvertrauen

Dass diese insgesamt vier Duelle gegen die unmittelbare Konkurrenz allesamt in der Fremde stattfinden, bereitet ihm kein zusätzliches Kopfzerbrechen: „Wir gehen die Aufgaben mit Mut und Selbstvertrauen an. Denn wir haben mit dem 4:1 in Olpe gerade erst bewiesen, dass wir auch auswärts erfolgreich sein können.“

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