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Isabellareine behält im Finish die Oberhand

Dem Präsidenten des Dortmunder Rennvereins, Hans Hugo Miebach, blieb ein Geschenk zu dem von ihm gesponsorten Jubiläums-Renntag anlässlich des 100-jährigen Bestehens seiner gleichnamigen Firma verwehrt. Nightdance Tiger blieb der Ehrenrang in dem Rennen für dreijährige sieglose Pferde über die Derbydistanz von 2400 Metern hinter seinem Trainingsgefährten Marbello. Der Höny-Hofer Debütant, zugleich die Wahl des Stalljockeys, trumpfte in der Zielgeraden richtig auf und wurde damit auch seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Der Schiergen-Einlauf stand schon frühzeitig fest, denn der drittplatzierte Storming Wind endete schon etwas deutlicher hinter dem vorderen Duo und zahlte am Bahntoto nur 44:10. Miami Night gewinnt Der zweite Tagestreffer gelang Andrasch Starke an diesem Nachmittag auf Miami Night aus dem Stall von Kevin Woodburn, der leicht seine Maidenschaft ablegte. Ebenfalls zu seinem ersten Erfolg kam der am Platz trainierte Serrato von Uwe Stoltefuß unter Andreas Göritz. Den Vogel schoss einmal mehr der fleißige Andreas Helfenbein ab, der momentan von Erfolg zu Erfolg eilt, indem er die jeweils in ihren Rennen zu den großen Außenseitern zählende Speldorferin (Jörgensen) und Doran (Willenbrock) mit seinem ganzen Können im Sattel zu Siegen ritt. Das Hauptrennen, der «100 Jahre Firma Miebach in Dortmund-Preis,» wurde erneut eine Beute von einem von der Recke-Galopper, der an der Spitze der Trainerstatistik unaufhaltsam seine Kreise zieht. Die in den Dortmunder Farben für den Stall Blau-Weiß laufende Isabellareine behielt nach einem spannenden Finish gegen Giardini und Schwanenfeder die Oberhand. Giardini greift an Eingangs der Zielgeraden ergriff sie unter Jockey Andreas Göritz die Initiative und verteidigte die einmal erlangte Spitze bis zum Zielpfosten zäh gegen die vehement angreifende Hofer-Stute Giardini unter Amateur-Championesse Steffie Hofer, die wiederum hauchdünn vor der vom letzten Platz förmlich auf Rollschuhen endenden Schwanenfeder blieb. Für die Siegerin, die in den Wintermonaten auf der Dortmunder Sandbahn ihre ersten beiden Erfolge verbuchen konnte, war es bereits der vierte (!) Saisonsieg. Im Rennen des Tages, als letztes der acht Rennen umfassenden Karte gelaufen, durften sich diejenigen Wetter, die in der Viererwette Sir Lancelot (Normen Richter) - Kypria - Amaro - Schiarparella richtig auf ihren Wettschein getippt haben über eine Quote von 12 266:10 freuen. Jörn Brattke

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