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«Ganz bitter» für Hansa

Der 4:5-Auftakt gegen den neuen Westfalenmeister TTC Bielefeld blieb der einzige Makel: «Vize» DTK Rot-Weiß beendete die Westfalenliga-Saison mit einem 7:2 über BW Soest.

«Das war ein vernünftiger Abschluss», erklärte Dortmunds Spielertrainer Darek Nowicki sichtlich zufrieden. Den Kampf um die Ehre - schließlich waren die Rot-Weißen in den letzten Jahren im Titelkampf immer an Soest gescheitert - nahmen die Gastgeber noch einmal mit großem Elan auf. Vier Einzel gingen über drei Sätze, drei davon mit dem besseren Ende für Dortmund.

Der von Verletzungen gebeutelte Ex-Profi Jens Knippschild erkämpfte sich am Finaltag das einzige Erfolgserlebnis der Saison (6:3, 3:6, 6:4 gegen Florian Lemke), Marius Alfs machte den Tiebreak-Verlust des ersten Satzes wett (6:7, 6:3, 6:2 gegen Dean Jackson), Christopher Messler kämpfte sich nach 0:6, 0:2-Rückstand ins Match zurück (0:6, 7:6, 6:4 gegen Florian Stephan), und Tim Richter war von Jörg Bornemann beim 6:3, 6:2 kaum gefordert.

Lediglich Walter Orth (6:4, 3:6, 4:6 gegen den Ex-Dortmunder Anatol Trotzko) und der nach seiner Verletzung um Spielpraxis bemühte Marc Senkbeil (3:6, 2:6 gegen Max Loer) mussten sich im Einzel geschlagen geben.

In den Doppeln unterstrichen die Rot-Weißen ihre ganze Klasse: Alle drei Begegnungen wurden zu einer eindeutigen Angelegenheit.

«Ganz bitter», so Trainer Tobbe Aslund endete die Saison für den Oberligisten TSC Hansa. Nach einer unerwartet deutlichen 4:2-Führung nach den Einzeln verloren die Dortmunder alle drei Doppel zum 4:5 gegen BW Lemgo und bangen jetzt mit den West-Klubs in der 2. Bundesliga um deren Klassenerhalt. Denn sollte es einen vermehrten Abstieg aus der Oberliga geben, würde es die Hanseaten als schlechtesten Drittletzten treffen.

Gegen Lemgo sorgten Torsten Greif, Oliver Schrinner, Dennis Martin und Philipp Leonhardt für scheinbar beruhigende vier Einzel-Punkte. Doch dann geriet das «Hoffnungs-Doppel» Greif/Schrinner ab dem zweiten Satz auf die «schiefe Bahn» (6:4, 5:7, 3:6) und Hansa auf die Verliererstraße. Und schon ist die Freude über die Verbandsliga-Rückkehr der «Zweiten» nur noch halb so groß. Elisabeth Hammelstein

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