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Finaldebüt endet mit Happy-End

In einem ausgeglichenen F-Junioren-Endspiel sicherte sich der SC Husen-Kurl mit einem 2:0 gegen SF Sölderholz den ersten Pokalsieg der Vereinsgeschichte.

Im kleinen Finale siegte der TuS Eving-Lindenhorst ebenfalls mit 2:0 gegen Preußen Lünen und sicherte sich Bronze. Im Endspiel trafen mit Husen-Kurl und Hallen-Stadtmeister Sölderholz zwei offensivstarke Teams aufeinander. Schon nach 180 Sekunden zeigte SF-Schlussmann Julian Albracht sein ganzes Können gegen Husens Niklas Weyand. Optisch erarbeitete sich Sölderholz eine leichte Überlegenheit, aber nach einem Zuckerpass von Tim Schmidt scheiterte Felix Weneroth nur knapp am Husener Pfosten (12.). Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit wurde Husen aktiver und entwickelte mehr Druck nach vorne, aber SF-Abwehrchef Yanick Rosenbaum behielt einen kühlen Kopf und entschärfte die Husener Angriffe mit viel Übersicht. Sölderholz konterte über den guten Niklas Scherff, der erst nach einem glänzenden Sololauf am Husener Pfosten (29.) scheiterte. Unhaltbar Alle Zuschauer hatten sich schon auf ein torloses Spiel geeinigt, als Husens Niklas Weyand zuschlug. Er nahm sein Herz in beide Hände und hämmerte das runde Leder aus 25 Metern unhaltbar in den SF-Torwinkel zur Freude des lautstarken Husener Anhangs. Sölderholz warf nun alles nach vorne - ohne Erfolg. Erneut Niklas Weyand bewies sein feines Füßchen, als er mit seinem zweiten Fernschuss die 2:0-Entscheidung (39.) besorgte und Husen den ersten Pokalsieg bescherte. Im Spiel um Platz drei übernahm der TuS Eving-Lindenhorst vom Anpfiff an die Initiative gegen Lünen. Mit dem überragenden Abdulsamed Calis und dem schussgewaltigen Filip Fenske hatten die Grün-Weißen die entscheidenden Akteure in ihren Reihen. Torchancen blieben über weite Strecken Mangelware. Zweimal visierte Evings Daniel Tafaner (16./18.) das von Taner Madenbas sicher gehütete Tor an. Beim 1:0 durch einen langen Flankenball von Filip Fenske (19.) war er aber machtlos. Nach dem Seitenwechsel waren es die Sololäufe von Calis, der mit der Lüner Abwehr Katz' und Maus spielten, die immer wieder für Gefahr sorgten. Seinen Schuss (29.) parierte Lünens Madenbas glänzend, bevor ein Missverständnis in der Preußen-Abwehr durch Kerem Özcan (29.) zum 2:0-Endstand genutzt wurde. T.W.

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