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Giants schlagen Sentinels

Dortmunder Footballer sind zurück in der Erfolgsspur

Dortmund Gegen die Aachen Vampires mussten die Regionalliga-Footballer der Dortmund Giants noch eine Niederlage hinnehmen. Das 15:6 gegen die Siegen Sentinals am Samstag bringt die Dortmunder der Spitze wieder näher. Volle Zufriedenheit herrscht dennoch nicht im Hoeschpark.

Dortmunder Footballer sind zurück in der Erfolgsspur

Bei den Giants ging es auch gegen die Siegen Sentinels wieder richtig zur Sache. Foto: Dan Laryea

Richtige Feierstimmung wollte bei den Footballern der Dortmund Giants nicht aufkommen nach dem 15:6-Heimsieg gegen die Siegen Sentinels. Obwohl man nach der knappen 21:24-Niederlage am Spieltag zuvor gegen die Aachen Vampires wieder in die Erfolgsspur zurück fand, wollte niemand in Jubelstimmung verfallen.

Inkonstante Leistungen im Hoeschpark

Zu inkonstant war die Leistung im Hoeschpark, das gab auch Quarterback Sascha Koch zu: „Wir sind definitiv das bessere Team, das hätten wir auch zeigen können, haben es aber nicht gemacht. Wir waren zu unkonzentriert.“ Vor allem in mehreren Redzone-Situationen innerhalb der gegnerischen 20-Yard-Linie schafften es die Giants nicht, Punkte zu erzielen. „Wir hätten 40 oder 50 zu 6 gewinnen können, wenn nicht sogar müssen“, kritisierte Koch die eigene Punkteausbeute.

Wer von der Kritik nahezu komplett ausgenommen war: die Special Teams und die Defense der Dortmunder. Mit zwei Interceptions durch Lars De Vries und Felix Preuß, sowie zwei Forced Fumble und einem Safety hatten diese einen erheblichen Anteil am Heimerfolg. „Die Turnover-Rate in der Defense ist das ganze Jahr schon überragend, gerade was unsere Safeties angeht. Dadurch, dass wir dann öfter den Ball kriegen, können wir dann auch mehr Punkte verwandeln, das hilft ungemein“, sagt Koch.

Grandioser Passing-Touchdown

Nachdem die Giants mit einem frühen Running-Touchdown durch Matthäus Kipka im ersten Viertel eine 7:0-Führung bejubeln durften, schafften es die Dortmunder nicht ihre weiteren Ballbesitz-Zeiten in Punkte umzumünzen. So musste ein missglückter Puntversuch der Gäste herhalten, um die nächsten beiden Punkte auf die Ergebnistafel zu bekommen und den 9:0-Halbzeitstand zu besiegeln. Ein verschossenes Field Goal der Sentinels tat sein übriges dazu bei. Zwar kämpften sich die Gäste im dritten Quarter mit einem Touchdown noch einmal zurück und verkürzten so auf 6:9, doch ein grandioser Passing-Touchdown von Sascha Koch machte im vierten Viertel alles klar und besorgte den 15:6-Endstand.

Als nächstes geht der Blick für die Giants, aktuell Tabellendritter der Oberliga NRW, auf das Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer Münster Blackhawks, die die Giants-Bezwinger Aachen Vampires mit 36:5 vom Platz fegten. Mit einem Sieg könnten die Dortmunder vorbeiziehen und die Spitzenposition in der Liga übernehmen. Coach Bartos Labus weiß aber, dass das kein Selbstläufer wird: „Die Blackhawks sind eine deutlich bessere Mannschaft als Siegen.“

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