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Beim BVB 2 brennt der Baum

DORTMUND Fünf Spieltage, die Saison noch jung, doch der Baum brennt: Zumindest bei den Oberliga-Frauen des BVB.

Die nämlich fabrizierten den klassischen Fehlstart. Ausnahmslos enttäuschende und heftige Klatschen bekam das Team von Trainerin Nina Sendfeld bislang verpasst - und ist Schlusslicht.

Sonntag erwischte es den schwarzgelben Zweitliga-Reserve-Anzug in personeller Vorzeigebesetzung beim TuS Müssen-Billinghausen, für Sendfeld unentschuldbar, mit 21:33. Mit dabei: Spielmacherin Linda Barz (bemüht, beste Werferin) und Rückraumlinks Marieke Köhler (von der Rolle) aus dem Kader der Ersten sowie fünf Spielerinnen der leistungsorientierten weiblichen A-Jugend, immerhin Regionalliga. Das Resultat: Ernüchternd bis peinlich.

"Tacheles"

Gestern Abend wurde auf einer Mannschaftssitzung mit allen Beteiligten Tacheles geredet. "Die Probleme liegen für mich auf der Hand. Es fehlt nicht an der Qualität, sondern an der erforderlichen Einstellung für diese Spielklasse", so die Trainerin. Für deren im sportlichen Konzept des Vereins unbedingt notwendigen Erhalt hat Sendfeld ab sofort zu jeder Zeit Zugriff auf Barz und Köhler, so sie nicht oben im Einsatz sind.

Das scheint aber kein Allheilmittel. Der Mix aus Oberligakader, talentierten A-Mädchen und punktuellen Aushilfen aus Liga zwei muss sich ohne Eitelkeiten zu einem Team formen.

Als solches präsentiert sich bisher der Männer-Oberligist HC Süd, wenngleich das Resultat mit 1:9-Zählern aktuell ebenfalls einen Abstiegsplatz ausweist. Das schwere Auftaktprogramm relativiert die Ausbeute. Der Eindruck, den die neu zusammengestellte junge Formation um das Gespann Kunert/Wolf bisher hinterließ, ist positiv. Auch gegen den Spitzenreiter und Titelanwärter TuS Ferndorf stellten die Südlichen beim 33:36 einen meist ebenbürtigen Spielpartner. "Was nutzt uns alles Lob, langsam müssen Punkte her", hofft Kunert, dass der Knoten vielleicht schon Freitag bei TuRa Bergkamen, spätestens eine Woche danach zu Hause gegen HSE Hamm platzt. Entwarnung gab Yannick Eckervogt, dessen Gesichtsverletzung in Hälfte zwei gegen Ferndorf sich nicht als Nasenbeinbruch herausstellte.

Befreiungsschlag

Einen Befreiungsschlag landete Verbandsligist OSC Dortmund mit dem 32:24-Erfolg beim Schlusslicht Westfalia Welper, glich das Punktekonto aus. Samstag kommt der starke Aufsteiger HSV Werdohl/Versetal. Da wird Trainer Uli Teis allerdings auf Urlauber Manuel Aßhoff als Deckungsspezialist verzichten müssen.

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