Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

9:0 - Westfalia Wickede schießt sich in die Favoritenrolle

Kronen-Hellweg-Cup

Fußball-Westfalenligist Westfalia Wickede krönt beim Kronen-Hellweg-Cup mit einem 9:0 gegen Alemannia Scharnhorst eine perfekte Vorrunde - und untermauert seine Ansprüche auf größere Ziele.

Dortmund

von Enrico Niemeyer

, 12.07.2018
9:0 - Westfalia Wickede schießt sich in die Favoritenrolle

Die Freude steht den Torschützen ins Gesicht geschrieben: Andreas Toetz (l.) und Marcel Großkreutz. © Foltynowicz

„Unser Ziel ist es, dieses Turnier zu gewinnen“, sagte Alexander Gocke nach drei Siegen und 18:2 Toren. Zu hoch bewerten wollte Wickedes Coach das Ergebnis jedoch nicht. „Scharnhorst war schon ziemlich ersatzgeschwächt.“. Alemannia-Trainer Marcus Wedemann erklärte: „Wir hatten so viele Ausfälle, das war in der Summe schlicht nicht zu kompensieren. Aber es gehört sich auch nicht, deswegen ein Turnierspiel abzusagen.“

Deutliche Steigerung nach dem Seitenwechsel

Und so stellten sich die bereits ausgeschiedenen Scharnhorster ihrem Schicksal - und taten das im ersten Durchgang erstaunlich gut. Zwar führte die Westfalia nach Treffern von Younes Benzakour, Mehmet Erdogan und Andreas Toetz mit 3:0, doch sah sich der favorisierte Westfalenligist einigen Widrigkeiten ausgesetzt. „Wir wollten auf Ballbesitz gehen, das ist uns aber am Anfang nicht wirklich gelungen“, sagte Gocke.

Nach der Pause kam seine Elf dann aber richtig ins Rollen: Erdogan und Toetz trafen nochmal jeweils doppelt, außerdem waren Marcel Großkreutz und Ismail Jcen erfolgreich. „Wir können mit unseren bisherigen Auftritten zufrieden sein, aber es ist ja auch noch früh in der Vorbereitung“, sagte Gocke.

Fehlende Körpersprache

Im Anschluss an das Torfestival hätte es dann fast die erste Überraschung gegeben: Bezirksligist TuS Eichlinghofen hatte den Westfalenligisten Kirchhörder SC kurz vor einer Niederlage, musste sich am Ende aber mit einem 2:2 (1:0) zufrieden geben.

Besonders bitter für den TuS: Nur wegen des Torverhältnisses geht der KSC als Zweiter hinter Wickede ins Halbfinale. „Die Entstehung ist ärgerlich, weil wir bis zur 55. Minute und dem 2:0 spielbestimmend waren“, erklärte Eichlinghofens Coach Marc Risse. Sein Team ging durch Mustafa Aksoy und Andi Dapi in Führung, ließ dabei sogar noch gute Chancen liegen. „Bei uns haben Körpersprache, Zweikämpfe und das Passspiel nicht gestimmt“, sagte Kirchhördes Co-Trainer Sascha Rammel.

Favorit meldet sich zurück

Das änderte sich in der letzten halben Stunde - und der Favorit schlug durch Roman Lizenberger und Rene Richter zurück. „Letztlich ist das Unentschieden verdient, aufgrund der ersten Hälfte hätten wir uns aber auch über eine Niederlage nicht beschweren dürfen“, so Rammel.

Im Halbfinale treffen aufeinander:

Westfalia Wickede - Viktoria Kirchderne (Freitag, 18.00 Uhr)

Kirchhörder SC - SV Brackel 06 (Freitag, 19.45 Uhr)