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Rudern

Dorstens Ruderer halten Kurs auf die WM

DORSTEN Beim Langstreckentest des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) hat die Flottille der Ruderer aus Dorsten am vergangenen Wochenende in Leipzig Kurs auf ihre Saisonziele gehalten. Die reichen von Florida bis Plovdiv.

Dorstens Ruderer halten Kurs auf die WM

Charlotte Reinhardt (l.) vom RV Dorsten freute sich beim DRV-Langstreckentest in Leipzig am Wochenende über Platz zwei im Frauen-Einer hinter Annekatrin Thiele (M.) vom SC Leipzig und vor Michael Staelberg (r.) vom Crefelder RC.

Im Südosten der USA wollen Jason Osborne, Timo Piontek und Charlotte Reinhardt Ende September bei der WM der Männer und Frauen in Sarasota an den Start gehen. Alle drei konnten diese Ambitionen in Leipzig unterstreichen. Jason Osborne (Mainzer RV) startete in Sachsen am Sonntag im schweren Männer-Einer und belegte nach 6000 Metern in 22:16 min Platz vier. Exakt mit derselben Zeit kam auch Timo Piontek (Koblenzer RC Rhenania) ins Ziel.

Auf dem Ergometer hatten beide tags zuvor ebenfalls gute Werte abgeliefert. Osborne fuhr die 2000 m in 6:07 min und war damit schnellster Leichtgewichts-Ruderer. „Bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft in Krefeld wird Jason auch im Leichtgewichts-Einer starten. In dieser Klasse will er auch zur WM nach Florida“, erklärte Sebastian Schmelzer, Trainer beim Ruderverein Dorsten. Osbornes Chancen, in Sarasota dabei zu sein, stuft Schmelzer als sehr gut ein.

Alle Türen offen

Auch Timo Piontek stehen nach Schmelzers Meinung weiter alle Türen zum deutschen A-Kader offen. Voraussetzung ist wie bei Osborne, dass er seine Leistung bei der Kleinboot-DM bestätigt. 5:59 min auf dem Ergometer sind als neue persönliche Bestzeit aber ein Indiz dafür, dass der 25-Jährige auf einem guten Weg ist.

Dasselbe gilt auch für Charlotte Reinhardt vom RV Dorsten. Nachdem die Medizinstudentin am Freitag noch ihr mündliches Physikum bestanden hatte, fuhr sie in Leipzig wie beflügelt. 6:41,09 min bedeuteten Platz eins auf dem Ergometer und im Frauen-Einer belegte sie am Sonntag über 6000 m einen beeindruckenden zweiten Platz. „Ihr letztes Einer-Rennen ist Charlotte 2011 beim Schüleraustausch in Neuseeland gefahren und dann legt sie so ein Rennen hin“, staunte Sebastian Schmelzer. Wenn die 24-Jährige auch bei der Kleinboot-DM vorne dabei sei, hat sie laut Schmelzer gute Chancen auf einen Platz im deutschen Doppelvierer, „dem stärksten deutschen Boot“ (Schmelzer).

Chance auf den A-Kader-Platz

Reinhardts jüngerer Bruder Christopher (20) belegte im Doppelzweier mit Partner Laurits Follert vom Crefelder RC Platz acht der Gesamtwertung, sie waren damit aber zweitschnellstes U23-Boot. Zusammen mit der neuen Ergometer-Bestzeit von 5:54 min habe auch Christopher Reinhardt weiter alle Chancen, einen Platz im A-Kader zu erhalten und im Vierer oder Achter zur WM zu fahren, urteilte Sebastian Schmelzer.

Die Ergometer-Norm für die U23-WM Ende Juli im bulgarischen Plovdiv erfüllte auch Benedikt Müller (22). Mit Johannes Rentz vom RC Hansa Dortmund kam er im Doppelzweier auf Rang 14 der Gesamtwertung und Platz fünf in der U23. Auch das wertete Sebastian Schmelzer als ersten Schritt in Richtung Plovdiv.

Schmelzers Gesamtfazit fiel deshalb rundum positiv aus: „Alle Dorstener haben in Leipzig die Erwartungen erfüllt. Sie liegen damit voll auf Kurs.“

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