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Kampfsport

Dorstener träumen vom WM-Titel

DORSTEN Der eine ist 22 Jahre jung, der andere seit 20 Jahren im Geschäft. Doch ihr Traum ist derselbe: Am 18. Oktober wollen Tobi Voss und Sebastian Louven einen Weltmeistertitel nach Dorsten holen.

Dorstener träumen vom WM-Titel

Zwei Männer, ein Ziel: Für Trainer Sebastian Louven (l.) und Tobi Voss (r.) ginge mit dem Gewinn des K1-Weltmeistertitels ein Traum in Erfüllung.

Louven hat als Trainer und Chef der Dorstener Workers Hall die organisatorischen Weichen dafür gestellt. Für die Dorstener Fight Night in drei Wochen in der Juliushalle hat er insgesamt vier Titelkämpfe festgezurrt, darunter gleich zwei WM-Fights. In seiner Trainerkarriere hat Louven so ziemlich alles gewonnen: „Deutscher Meister, Europameister, Interconti-Champion. Alles war dabei. Nur eins fehlt noch“, sagt der 50-Jährige: „Ein Weltmeistertitel.“ Den will natürich auch Tobi Voss seiner Sammlung hinzufügen. Vor zehn Jahren begann der 22-Jährige seine Kampfsportkarriere in der Workers Hall an der Gelsenkirchener Straße. Spätestens seit er als 18-Jähriger Deutscher Meister im Amateur-Muay Thai wurde, reifte nach und nach der Traum von der WM-Krone. Jetzt soll er sich mit dem vakanten K1-Schwergewichtstitel der International Professional Thaiboxing Association (IPTA) erfüllen. Allerdings gibt es natürlich jemanden, der etwas dagegen hat: den Marokkaner Ismail el Brouzini vom griechischen Mallios Team, Voss‘ Gegner. Viel ist über ihn nicht zu erfahren. Bei den Kimbo Superfights II in Athen habe er aber ebenso überzeugt wie bei The Battle VIII.

Fallobst ist el Brouzini also sicher nicht. Doch Tobi Voss strahlt trotzdem große Zuversicht aus. Dabei hat er im letzten Jahr eigentlich kaum noch Kickboxen trainiert. Seit dem Wechsel zum Berliner Sauerlandstall hat er seine Karriere im Profiboxen vorangetrieben. Aber: „Kickboxen ist wie Fahrradfahren“, sagt Voss: „Das verlernst du nicht.“ Die Technik sei da wie eh und je. Lediglich am Tempo müsse er noch arbeiten, sagt Voss, der die letzten drei Wochen vor dem Kampf in Dorsten trainieren wird. Zweimal täglich. Damit sich am 18. Oktober sein Traum erfüllt, und der von Sebastian Louven.

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