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Rudern

Dorstener sichern sich vier Titel

DORSTEN Gelungener Saisonabschluss für Dorstens Ruderer: Bei den Südwestdeutschen Meisterschaften holte der für den RC Koblenz startende Timo Piontek drei Titel und bei den nordrhein-westfälischen Landesmeisterschaften feierten Benedikt und Lukas Müller bei ihrem ersten gemeinsamen Start auf Anhieb einen Sieg.

Dorstener sichern sich vier Titel

Benedikt (li.) und Lukas Müller wurden beim ersten gemeinsamen Start auf Anhieb Landesmeister bei den A-Junioren.

Bei den Südwestdeutschen Meisterschaften in Trier sammelte Timo Piontek am vergangenen Wochenende Titel im Männer Einer, Männer Zweier und Männer Doppelvierer. Am Samstag startete Piontek zunächst im Einer und siegte über 1000 m souverän in 3:32 min vor den Booten aus Ludwigshafen (3:40,23), Saarbrücken (3:40,91) und Bernkastel (4:13). Mit seinem Vereinskollegen Frederik Anspach ging es anschließend im Doppelzweier an den Start. Auch hier dominierten die beiden vom Start weg und siegten in 3:09 min s vor dem Boot der Cochemer RG (3:16) und dem RV Saarbrücken (3:23). Der Männer Doppelvierer setzt sich aus einer Renngemeinschaft Koblenz/Lahnstein zusammen. Schlagmann Timo Piontek, Frederik Anspach, Michael Marx und Marcel Hilgers siegten in einer Zeit von 1:26 min vor dem RV Saarbrücken (1:27,38) und der RG Speyer (1:27,57). Trainer Peter Berger war mit seiner Mannschaft vollauf zufrieden und blickt gespannt nun auf das anstehende Rad-Trainingslager von heute bis zum 11. Oktober auf Mallorca statt. Die nächste Leistungsüberprüfung ist am 26. November die DRV-Langstreckenregatta in Dortmund. Dort werden alle Ruderer im Einer über 6000m an den Start gehen.

In ihrem ersten gemeinsamen Rennen siegten die Brüder Lukas und Benedikt Müller vom RV Dorsten bei den Landesmeisterschaften in Duisburg-Wedau bei den A-Junioren im Doppelzweier hauchdünn vor den Booten aus Hamm, Bonn, Düsseldorf, Oberhausen und „Emscher“ Wanne-Eickel und wurden auf der 1000-Meter-Distanz Landesmeister 2011. Im Vorlauf noch auf Rang drei für das Finale qualifiziert, hatte man die Müllers eigentlich nicht auf der Rechnung. Im Finale dann am Nachmittag lagen die Zwei bei der 500-Meter-Marke noch mit über einer Länge Rückstand auf Platz drei. Dass Lukas Müller den Endspurt liebt, ist aber inzwischen in Ruderkreisen bekannt. So wurde 250 m vor dem Ziel die Schlagzahl noch mal richtig erhöht, die auch von Bugmann Benedikt Müller mitgegangen wurde. Mit dem letzten Schlag und hauchdünnem Vorsprung kam das Dorstener Boot dann auf der unbeliebten Außenbahn als Erstes ins Ziel.

So durften die Müller-Brüder am Siegersteg einen Titel in Empfang nehmen, den beide noch nicht in ihrer Sammlung haben. Dass sie das Rennen in einem über 30-Jahre alten Boot gewonnen hatten und von der Konkurrenz vor dem Start noch belächelt worden waren, zeigt einmal mehr, dass gerade im Juniorenrudern nicht das Bootsmaterial entscheidend ist.

Einen sehr guten dritten Platz sicherte sich Cedric Kulbach im leichten A-Junioren-Einer. Im Vorlauf noch Zweiter, musste er im Finale die beiden amtierenden Deutschen Meister im leichten Doppelvierer von Hansa Dortmund, Jan Knippschild und Patrick Landefeld aus Bochum, an sich vorbeiziehen lassen.

Im Senior-Männer-Einer war Tim Knifka noch mit einem dritten Platz im Vorlauf ins Finale eingezogen, konnte jedoch gegen die starke Konkurrenz aus NRW nichts ausrichten und wurde Sechster.B-Junioren im Pech

Bei den B-Junioren im Einer musste man bei großem Teilnehmerfeld mindestens Zweiter werden, um ins Finale einzuziehen. Dies gelang Niklas Heier in seiner ersten Saison mit Platz vier nicht ganz und so verpasste er das Finale.

Etwas mehr versprachen sich die Dorstener am Sonntag im Junior-B-Doppelzweier mit Benedikt Müller und Niklas Heier.  Im Vorlauf ruderten die Zwei noch souverän auf Platz und ins Finale. Dort konnten sie aber nicht starten, weil sich bei Benedikt Müller ein Insektenstich entzündete und Trainer Uli Wyrwoll mit ihm ins Krankenhaus musste. Beim Herbstcup in 14 Tagen in Essen-Kettwig geht wahrscheinlich nur noch Lukas Müller im Achter an den Start, bevor er und Charlotte Reinhardt, die einen Kurzurlaub absolvierte und in Duisburg nicht am Start war, in den Herbstferien ein zehntägiges Trainingslager im U23-Bereich im Bundesstützpunkt in Dortmund absolvieren. 

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