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Rudern

Dorstener bestehen Härtetest auf der Langstrecke

DORSTEN Auch auf der ungewohnten Langstrecke haben sich Dorstens Ruderer sehr gut verkauft. Beim DRV-Test über 6000 m erzielten sie am Wochenende auf dem Dortmund-Ems-Kanal gute Ergebnisse.

Timo Piontek, der inzwischen genau wie Leichtgewichts-Ruderer Jason Osborne für den RV Mainz an den Start geht, belegte im Männer-Einer einen hervorragenden fünften Platz unter 39 Booten und wurde daraufhin zum Kaderlehrgang der A-Männer vom 17. - 21. Dezember in Ratzeburg eingeladen. Am Sonntag wurden die Ruderer auf der Basis ihrer Einer-Ergebnisse zu Zweier-Teams zusammengestellt. Piontek fuhr im Doppelzweier zusammen mit dem Berliner Hagen Rothe auf Platz vier und konnte auch damit sehr zufrieden sein. Ende des Jahres steht für ihn ein Trainingslager in Frankreich an. Noch besser als Piontek schnitt Leichtgewicht Jason Osborne ab, der im Leichtgewichts-Einer auf Platz zwei fuhr.

Zum Zuschauen verdammt war in Dortmund dagegen Charlotte Reinhardt vom RV Dorsten. Rückenprobleme machten einen Start der U23-Athletin unmöglich. Genau wie ihre Clubkameraden Lukas und Benedikt Müller fährt sie aber als Kader-Athletin über Weihnachten ins Trainingslager nach Italien. Die Müller-Brüder überzeugten am Samstag im Zweier als 16. des Gesamtfeldes von Männern und U23 sowie am Sonntag im Vierer mit einem dritten Platz. Hocherfreut war der Dorstener Trainer Uli Wyrwoll auch über das Abschneiden von Christopher Reinhardt. Er belegte im U19-Einer den vierten Platz und fuhr mit dem NRW-Achter am Sonntag einen souveränen Sieg heraus. Der Lohn: eine Einladung zum DRV-Achter-Lehrgang seiner Altersklasse in der kommenden Woche. Zufrieden war Uli Wyrwoll auch mit dem vierten Platz von Hanna Gabriel und Platz acht für Malte Tewes bei den Juniorinnen und Junioren B. Beide empfahlen sich damit für den Vierer des Stützpunktes Dortmund. Malte Enbergs hatte dagegen frei – Bootskollege Aaron Kiersch war krank geworden. Tine Gerling im U19-Einer sowie Carolin Doerfler und Isabell Rittlewski im Zweier dieser Altersklasse legten eine erfolgreiche Feuertaufe auf der ungewohnt langen Distanz hin. „Sie sind ins Ziel gekommen und nicht gekentert“, freute sich ihr Trainer. Wegen des versetzten Starts im 45-Sekunden-Takt und der sich daraus ergebenden Überholmanöver war dies nämlich keine selbstverständliche Leistung. Zahlreiche Boote kenterten und selbst die DLRG versenkte bei einem allzu rasanten Manöver eines ihrer Motorboote.

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