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Tennis

Dorstener TC deklassiert Feldmark

DORSTEN Die Frage, welcher Club im Herrentennis die Nummer eins in der Lippestadt ist, wurde am Sonntag mehr als eindeutig beantwortet. Mit 9:0 deklassierte der Dorstener TC die Nachbarn vom TV Feldmark und steht damit weiterhin an der Spitze der Westfalenliga.

Dorstener TC deklassiert Feldmark

Lennart Zynga und der TV Feldmark mussten die Überlegenheit von Alex Lazov anerkennen. Das sahen auch die zahlreichen Zuschauer so

Der TV Feldmark hat jedoch trotz der derben Derby-Klatsche noch alle Chancen, den Klassenerhalt in der höchsten Amateurliga aus eigener Kraft zu schaffen.

Die „volle Hütte“, die sich Feldmarks Kapitän André Albert für das Derby erhofft hatte, war der einzige Wunsch aus Feldmärker Sicht, der am Sonntag in Erfüllung ging. Die vielen Fans sahen Tennis auf hohem Niveau, manchmal zu hoch für die diesmal hoffnungslos unterlegenen Gastgeber. Albert versuchte nach der Partie auch erst gar nicht, den Ausgang schönzureden, sondern sparte durchaus nicht mit Kritik an der eigenen Mannschaft. „Ich habe mit allen Jungs gesprochen und versucht ihnen den Druck zu nehmen. Das hat offensichtlich nicht so gut geklappt. Bei einigen unserer Jungs fehlte die notwendige Intensität für so ein Spiel. Wir haben uns deutlich mehr erhofft“, so Albert.

TV Feldmark - Dorstener TC

Lennart Zynga  und der TV Feldmark mussten die Überlegenheit von Alex Lazov anerkennen. Das sahen auch die zahlreichen Zuschauer so

9:0, die Höchststrafe im Mannschaftstennis, hätten sich weder Teammanager Manfred Schwarz noch Albert vorstellen können. Nicht ein Satz wanderte im Einzel auf das Feldmärker Konto, alle Spiele gingen glatt an die Gäste. Der Spanier Jaume Santo-Valdivieso unterlag Kim Möllers 4:6/3:6, der Bulgare Alex Lazov schickte Lennart Zynga mit 6:3/6:2 vom Platz. Dorstens Australier Pat Ganet machte mit dem Rumänen Mihail Stoian kurzen Prozess (6:4/6:1), Ralf Wilmink musste gegen Jannik Brozio zwar etwas mehr kämpfen als seine Mannschaftskameraden, siegte aber dennoch 7:5/6:3. Dorstens Kapitän Marcel Schröder schlug Tobias Wessel klar (6:3/6:1), Florian Schlücker verpasste Christian Hoffmann mit 6:0/6:0 gar die Höchststrafe.

In den Doppeln gaben Lazov/Ganet gegen Santo-Valdivieso/Stoian zwar einen Satz ab, spielten den Punkt am Ende aber knapp mit 6:3/0:6/10:8 nach Hause. Möllers und Wilmink siegten gegen Zynga und Wessel 6:2/6:3, Schlücker/Breloer gewannen 7:6/6:1 gegen Albert/Brozio. Dorstens Kapitän Marcel Schröder war natürlich am Sonntagabend bester Laune. Seine Mannschaft hatte er tagelang auf das Derby eingeschworen, noch am Donnerstag bei einer langen Teamsitzung versucht, die Motivation jedes Einzelnen bis in die Haarspitzen zu steigern. „Uns ist heute sehr viel gelungen und wir haben unser Potenzial abgerufen. Wer die Nummer eins im Dorstener Herrentennis ist, wurde heute überdeutlich. Wir dürfen heute etwas feiern, freuen uns dann auf die Pfingstpause und werden in Minden wieder konzentriert zu Werke gehen“, so Schröder. 

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