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Pillmann und Knoblich droht eine längere Pause

Die Pechvögel der U23 des TuS Haltern

Haltern Es sind wohl die beiden größten Pechvögel der Saison in den Reihen der Bezirksliga-Fußballer des TuS Haltern: Sowohl Maik Knoblich (20/Foto) als auch Lukas Pillmann (22) droht eine lange Pause – erneut.

Die Pechvögel der U23 des TuS Haltern

Halterns Lukas Pillmann (r.) hat erneut Probleme mit der Schulter. Foto: Blanka Thieme-Dietel

Dabei hatten sich beide Spieler nach einer langen Verletzung erst wieder zurück ins Team gekämpft. „Das ist echt bitter für die Jungs. Für sie ist es eine verkorkste Saison“, sagt Halterns Spielertrainer Tim Abendroth.

„Im Training hat es laut geknackt“, erzählt Knoblich, „dann wusste ich schon, was auf mich zukommt.“ Zwei Minuten waren an dem Tag nur noch zu spielen. Er zog sich einen Bruch des Mittelfußes zu. Bereits Mitte Oktober hatte er sich den Fuß an derselben Stelle zum ersten Mal gebrochen. Danach wurde er konservativ behandelt. Im Januar konnte er wieder langsam joggen, in der Wintervorbereitung trainierte er wieder mit der Mannschaft. Und dann blieb er vergangene Woche im Training im Rasen hängen. „Er war wieder ein Kandidat für die erste Elf“, sagt Abendroth.

Knoblich selbst rechnet mit einer Pause von drei Monaten. Ob er operiert wird, entscheidet sich erst nach einem Arzttermin. „Auf jeden Fall habe ich noch Bock auf Fußballspielen“, sagt Knoblich. Seitdem er fünf Jahre alt ist, tritt er gegen den Ball. Bald will er beruflich eine Ausbildung absolvieren. „Ab Sommer könnte es dann wieder nach vorne gehen“, sagt Abendroth. Viele Spiele hat Knoblich in dieser Saison noch nicht gemacht: „Genau weiß ich es gar nicht. Vielleicht mehr als fünf, aber unter zehn“, sagt der 20-Jährige.

2013 operiert

Der zweite Pechvogel der Halterner ist Lukas Pillmann. Zum wiederholten Male sprang dem 22-Jährigen die Schulter raus. Angefangen hat es August 2013: „Da wurde ich operiert“, sagt Pillmann. Danach habe er bis April pausieren müssen. „Denn nach dem Eingriff ist die gesamte Muskulatur kaputt“, erklärt er.

Doch seine linke Schulter ist instabil. Im September half er bei der dritten Mannschaft aus. Im Spiel gegen den FC Marl (2:2) kam er bei einem Laufduell zu Fall und fiel auf seine Schulter – erneut sprang die Schulter raus. „Dann sind die Bänder überdehnt und das Gelenk fliegt raus“, erklärt er. Ähnlich wie Knoblich pausierte Pillmann einige Zeit. In der Wintervorbereitung trainierte er dann wieder mit der Mannschaft. Im Training im März allerdings sprang die Schulter erneut raus. Auch er wäre wieder ein Kandidat für die Startelf gewesen.

„Wie es weitergeht, das kann ich noch nicht sagen“, erklärte er. Aufhören wolle er eigentlich nicht. Doch aktuell „ist es alles ein bisschen schwierig“, ergänzt er, „ich würde gerne weiterspielen.“

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