Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Fußball-Stadtmeisterschaft

Deuten verteidigt seinen Titel

DORSTEN Der SV Rot-Weiß Deuten hat seinen Titel als Dorstener Hallenstadtmeister verteidigt. Im Finale bezwangen die Rot-Weißen SuS Grün-Weiß Barkenberg mit 3:1. Den gesamten Turnierverlauf können Sie in unserem Liveticker nachverfolgen.

 

Dieses Spiel läuft gerade:

SV RW Deuten - SuS GW Barkenberg 3:1 (2:1)

"20 Minuten schaffen meine Jungs doch gar nicht mehr", erklärte GWB-Trainer Arek Knura. Vor dem Halbfinale, wohlgemerkt. Mal sehen, wie sich der Außsenseiter jetzt schlägt, Deuten eröffnet. Und wie, Luca Tomicki zieht von außen ab und trifft zur Führung. Barkenberg reagiert schnell, Swen Coralic scheitert aber an der Latte. Der Abwehrspieler macht es in Minute fünf besser, wieder heißt der Empfänger des Passes Sebastian Gredelj - Ausgleich! Da ist es wieder, das Traumduo der letztjährigen Stadtmeisterschaften. Doppelpass Steffen Rekers und Lukas Nolte, Erstgenannter erzielt die erneute Deutener Führung. Fast der dritte Treffer: Dean Peters Schuss kratzt Dominik Hannemann im Nachfassen von der Linie. Mit der knappen Führung werden die Seiten gewechselt, der Landesligist macht den besseren Eindruck.

Sieben Minuten sind noch zu spielen, beide Teams belauern sich. Deuten kontert, Lukas Nolte wählt mit dem Lupfer aber die falsche Option. Die letzten beiden Minuten brechen mit einem Paukenschlag an, Albinat Packolli trifft den Pfosten. Im Gegenzug verpasst Nico Winter die Entscheidung. Lutz Höing holt Barkenbergs Deniz Dana von den Beinen, dafür guckt der Deutener zwei Minuten zu. Schafft GW in Überzahl den Ausgleich?

Nein! Stattdessen erzielt Simon Wilkes in der Schlussminute aus der eigenen Hälfte das 3:1 für den alten und neuen Stadtmeister..

1:0 (3.) Tomicki, 1:1 (5.) Gredelj, 2:1 (6.) Rekers, 3:1 (20.) Wilkes.

 

 

Hallenstadtmeisterschaft Dorsten 2017

Spiel um Platz 3

 

1. SC BW Wulfen - SV Hardt 1:3 n.N.

Auf 2x10 Minuten kleines Finale hat keiner der Anwesenden große Lust, deswegen wird im Neunmeterschießen der Sieger ermittelt.

Tim Wellers trifft für die Hardt. Pascal Czapka trifft für Wulfen. Timo Haarmann trifft für die Hardt. Nico Genieser verschießt für Wulfen. Alex Brefort trifft für die Hardt.

 

Halbfinale

SuS GW Barkenberg - SV Hardt 4:3 (3:0)

Genau sechs Sekunden sind gespielt, da packt Barkenbergs Deniz Dana den "Picken-Hammer" aus. Der Kullerball rutscht Keeper Till Hohenhinnebusch unter den Armen durch, der A-Ligist legt den Blitzstart hin. Auch Hardt meldet sich in der Partie an, Saki Mitrentsis zieht verdeckt ab und zwingt Dominik Hannemann zu einer Glanzparade. Ups, das war ein Landesliga-unüblicher Stockfehler. Sebastian Gredelj taucht alleine vor dem Tor auf und drischt den Ball zum 2:0 in die Maschen. Keine 20 Sekunden später steht der rechte Teil der Halle endgültig Kopf, Patrick Floß erhöht für den Underdog auf 3:0. Ist das zu fassen? Pause zum Durchatmen.

Beim Landesligisten setzt langsam der Frust ein, drei Minuten fällt kein Treffer. Dann marschiert Mitrentsis aus der eigenen Hälfte los und schiebt unten links ein. Das sah aus wie im Training - nur noch 3:1. Barkenberg kontert den Favoriten aus: Swen Coralic tankt sich durch und findet in der Mitte Gredelj, der hat wenig Probleme. Hardt gibt fast sofort die Antwort, doch Mitrentsis will es mit einem Querpass zu schön machen. Auf der Uhr sind nur noch vier Minuten, Gelb-Schwarz geht die Zeit aus. Eine neue Hoffnung? Mitrentsis setzt Leo Pelaj in Szene, der elegant per Hacke vollendet - 4:2. Das Halbfinale steuert auf seinen Höhepunkt zu. Pelaj bedient per Flugball Samy Mertens, der auf 4:3 stellt. Auf der Gegenseite vergibt Patrick Sadowksi gleich zweifach. Au backe! In den letzten 40 Sekunden überschlagen sich die Ereignisse: Swen Coralic rettet (per Brust, Kopf oder Hand?) auf der Linie, auch Hannemann verhindert den Hardter Ausgleich. Die Halle kocht. Das Spiel ist aus, Barkenberg steht im Endspiel.

 

1:0 (1.) Dana, 2:0 (8.) Gredelj, 3:0 (8.) Floß, 3:1 (13.) Mitrentsis, 4:1 (15.) Gredelj, 4:2 (17.) Pelaj, 4:3 (18.) Mertens

SV RW Deuten - 1. SC BW Wulfen 6:2 (4:1)

Nico Genieser und Niko Tautz bewerben sich als Duo um den Titel des besten Turnierspielers, die Wulfener spielen glänzend zusammen. Das bekommt auch Deuten zu spüren, Tautz besorgt die Führung. Das ist bitter: Erst hält BW-Keeper Pelle Maag den Ball zu lange, beim anschließenden Freistoß lässt Tautz Simon Wilkes laufen. Der sagt danke, es steht 1:1. Maag sieht in Minute sechs wieder unglücklich aus, bei einem Schuss von Lutz Höing taucht der Torwart ins falsche Eck ab. Deuten führt und legt sofort nach: Luca Tomicki netzt ebenfalls per Distanzschuss ein. Wulfens Mike Szesny liegt nach einem Zweikampf am Boden, doch der Schiedsrichter lässt weiterlaufen. Der Landesligist nutzt das Chaos, Dean Peters "würgt" den Ball über die Linie. Mit dem 4:1 geht es in die Pause, der A-Kreisligist braucht jetzt ein mittelgroßes Fußballwunder für ein Comeback.

"Der Dropps ist gelutscht", legt sich das Publikum fest, nachdem Simon Wilkes für Deuten auf 5:1 erhöht hat. Wulfen fehlen Energie und Ideen, um die Rot-Weißen noch ernsthaft in Gefahr zu bringen. Der Titelverteidiger macht das jetzt stark, mit punktgenauen Pässen wird die Defensive des A-Ligisten immer wieder überspielt. Nico Winter macht das halbe Dutzend voll. In der Schlussminute ist auch Wulfen nochmal dran, Aydin Nagel kürt sich endgültig zum torgefährlichsten Abwehrspieler der Stadtmeisterschaften.

0:1 (2.) Tautz, 1:1 (4.) Wilkes, 2:1 (6.) Höing, 3:1 (7.) Tomicki, 4:1 (8.) Peters, 5:1 (16.) Wilkes, 6:1 (18.) Winter, 6:2 (19.) Nagel.

 

Gruppe 1

RW Deuten - SV Dorsten-Hardt 5:1 (2:0)

Auch in der Endrunde rollt ab jetzt der Ball, im Duell der Landesligisten fällt nach vier Minuten das erste Tor. Vor dem leeren Kasten wird Deutens Nico Winter völlig allein gelassen, die Aufgabe löst er locker - der Stadtmeister führt! Hardt macht das Spiel, aber Treffer fallen auf der anderen Seite. Jonas Goecke ist schneller als Samy Mertens und Keeper Till Hohenhinnebusch, der Rot-Weiße spitzelt das Leder in die Maschen. Pause.

Ein Statement des Titelträgers: Lukas Nolte und Nico Winter erhöhen innerhalb von zwei Minuten auf 4:0, Deuten lässt die Hardter ziemlich alt aussehen. Nach dem Prinzip "ein Schuss, ein Tor" geht es weiter, Luca Tomicki arbeitet an der Bilanz der Elf von Frank Frye. Der erste vernünftig vorgetragene Angriff bringt den Hardtern immerhin noch den Ehrentreffer, über Leo Pelaj und Saki Mitrentsis kommt der Ball zu Alex Brefort. Der Endstand.

1:0 (4.) Winter, 2:0 (8.) Goecke, 3:0 (9.) Nolte, 4:0 (11.) Winter, 5:0 (13.) Tomicki, 5:1 (16.) Brefort.

 

BVH Dorsten - SV Lembeck 3:1 (1:1)

Wird Kim Welter auf seine Tage noch zum Torjäger? Ohne Probleme bewegt sich der Holsterhausener durch die Lembecker Abwehr und vollendet mit der Fußspitze. Das mit den geschmeidigen Bewegungen hat auch Lembecks Mike Berger drauf, 30 Sekunden vor der Halbzeit lässt er zwei Mann hinter sich und schiebt ein.

Lembeck lässt sich zu viel Zeit für die Ausführung des Freistoßes, auch den folgenden Standard des BVH pfeift der Schiedsrichter ab. Lacher in der prall gefüllten Petrinumhalle. Es geht eher gemächlich zu, bis Marcel Schwandt die Holsterhausener erneut in Führung bringt. Lembeck drückt auf den Ausgleich, Jannis Große-Heidermann und Jan Bahde vergeben. Mitten in die Druckphase zieht Schwandt aus der eigenen Hälfte ab und trifft - der sehenswerte 3:1-Endstand.

1:0 (4.) Welter, 1:1 (8.) Berger, 2:1 (12.) Schwandt, 3:1 (16.) Schwandt.

 

RW Deuten - BVH Dorsten 0:2 (0:0)

Im Spiel der Ungeschlagenen geht es eng zu, Holsterhausens Robin Rodriguez verpasst eine Flanke von Marcel Schwandt. Das waren Millimeter. Auch Deuten hat ein dickes Ding auf dem Fuß, Luca Tomicki scheitert per Picke an Marcel Czok. Von der Anzeige blinkt ein 0:0, die Zuschauer reiben sich verwundert die Augen.

Auch in Durchgang zwei passiert wenig, der BVH kauft Deuten mit seiner körperbetonten Spielweise den Schneid ab. Die Führung: Robin Rodriguez steht da, wo ein Stürmer stehen muss. Nach einer Ecke heißt es 1:0 für den BVH. Deuten ist um eine Reaktion bemüht, findet aber kaum Lücken. Wie macht er das nur? Wieder lässt Kim Welter Deutens Jungspunde alt aussehen, der Holsterhausener schiebt ein. Die Entscheidung, der A-Kreisligist steht überraschend mit einer weißen Weste da und kann schon fast sicher für das Halbfinale planen.

0:1 (13.) Rodriguez, 0:2 (16.) Welter.

 

SV Dorsten-Hardt - SV Lembeck 5:1 (3:1)

Ein Kabinettstück führt zum 1:0 der Hardter: Jürgen Adolf überwindet per Hackentrick Lembecks Keeper Niklas Berkel. Und der zweite Streich folgt sogleich, Alex Brefort nagelt den Ball humorlos unter die Latte. Der Landesligist scheint den Halbfinaltraum noch nicht beerdigt zu haben, Timo Haarmann tut etwas fürs Torverhältnis. Das geht Kevin Faßelt gegen den Strich, der für Lembeck auf 1:3 verkürzt.

Hardts Energiebündel Saki Mitrentsis ist für Tor vier verantwortlich, der Favorit hat alles unter Kontrolle. Adolf, Wellers, Adolf, 5:1. So einfach kann Fußball sein. Es bleibt beim klaren Kantersieg.

1:0 (3.) Adolf, 2:0 (4.) Brefort, 3:0 (7.) Haarmann, 3:1 (8.) Faßelt, 4:1 (13.) Mitrentsis, 5:1 (16.) Adolf.

 

SV Lembeck - RW Deuten 1:6 (0:3)

Was macht eigentlich Steffen Rekers? Der Dominator der letzten Jahre war in den ersten beiden Partien abgemeldet, jetzt legt er gegen seine alten Kollegen die Führung von Luca Tomicki auf. Rot-Weiß macht direkt weiter, den nächsten schönen Spielzug vollendet Nico Winter zum 2:0. Beim SVL wehrt sich lediglich Keeper Niklas Berkel gegen die Demontage, bei Rekers Schuss ist aber auch er machtlos.

Wenn der Torschütze klatscht, dann haben auch die Kollegen gute Vorarbeit geleistet. Luca Tomicki zum vierten Deutener Streich, auch Rekers schnürt im nächsten Angriff seinen Doppelpack. Jannis Große-Heidermann für Lembeck und Dean Peters beenden das Schützenfest. Der Halbfinaleinzug des Titelverteidigers ist damit so gut wie perfekt.

0:1 (3.) Tomicki, 0:2 (5.) Winter, 0:3 (7.) Rekers, 0:4 (12.) Tomicki, 0:5 (13.) Rekers, 1:5 (16.) Große-Heidermann, 1:6 (16.) Peters.

 

SV Dorsten-Hardt - BVH Dorsten 6:1 (2:1)

Hardt drei, Holsterhausen sechs: Die letzte Begegnung in Gruppe eins verspricht Hochspannung. Wer löst das Halbfinal-Ticket? Die Blitzstarter der Stadtmeisterschaften legen vor, Alex Brefort trifft für Gelb-Schwarz. Selbst vom Trikot-Zupfen lässt sich Marcel Schwandt nicht aufhalten, der Holsterhausener setzt sich durch und vollendet in den Winkel - Ausgleich! Genau mit der Sirene veredelt Jürgen Adolf einen Hardter Spielzug und trifft zur ganz wichtigen Führung. Dem Landesligist fehlt ein Tor fürs Halbfinale, der BVH zittert.

Die Hardter legen sich den Gegner zurecht, bis es klingelt. In nicht ganz 30 Sekunden reißt der BVH alles Erreichte ein, für die Gelb-Schwarzen treffen Brefort, Tim Wellers und Saki Mitrentsis. Das halbe Dutzend macht Leo Pelaj in der Schlussminute voll, es bleibt beim 6:1. Ganz bitter für die Holsterhausener, die mit sechs Punkten ausscheiden. Deuten und Hardt machen das Rennen dank des besseren Torverhältnis.

1:0 (1.) Brefort, 1:1 (5.) Schwandt, 2:1 (8.) Adolf, 3:1 (12.) Brefort, 4:1 (12.) Wellers, 5:1 (13.) Mitrentsis, 6:1 (16.) Pelaj.

 

Gruppe 2

RW Dorsten - BW Wulfen 2:5 (1:2)

Auch RW Dorsten geht ausgeruht in den Tag, gelingt gegen Wulfen ein ähnliches Ausrufezeichen? Der Start ist vielversprechend, Ömer Kaya schickt Dennis Schröder auf die Reise. Der Rot-Weiße bleibt vor Pelle Maag eiskalt und macht das 1:0. Wulfen kommt mit etwas Glück zur Antwort: Nico Genieser fällt der Ball vor die Füße, nach seinem Pass ist das Tor von Nikolai Tautz nur noch Formsache. Wulfen dreht die Partie gleich komplett, zwei Sekunden vor der Sirene versenkt Daniel Schikora den Ball unten links.

Manuel Mayer scheitert für Rot-Weiß freistehend, Wulfen macht es besser: Niko Tautz legt artistisch per Hacke vor, Nico Genieser vollendet. Und in der nächsten Aktion sofort das 1:4, Pascal Czapka packt den Distanzhammer aus. Chip von Tautz auf Genieser, der wieder zurück auf Tautz - der nächste Treffer. Wulfen bestätigt den bärenstarken Eindruck vom Vortag, das sieht klasse aus. RWD verkürzt durch Manuel Mayer noch einmal.

1:0 (3.) Schröder, 1:1 (6.) Tautz, 1:2 (8.) Schikora, 1:3 (10.) Genieser, 1:4 (11.) Czapka, 1:5 (16.) Tautz, 2:5 (16.) Mayer.

 

GW Barkenberg - SV Altendorf 4:3 (1:2)

Mit Barkenberg und Altendorf starten auch die letzten beiden Teams in den Turniertag. Und der Fanblock des SVA ist gleich wieder auf Touren, Alex Smock versenkt lässig in den Winkel. Der B-Ligist macht trotz zweier Barkenberger Möglichkeiten den besseren Eindruck, Julian Heß fehlen Zentimeter zum 2:0. Patrick Heidel macht es besser, dazu verpasst er GWB-Keeper Dominik Hannemann per Beinschuss die Höchststrafe. Für neue Spannung sorgt Jatzek Kubitzki, die überragende Figur der letzten Jahre beim A-Kreisligisten markiert zehn Sekunden vor der Pause den Anschluss.

Scheinbar ein Wirkungstreffer, Sebastian Gredelj schießt mit dem ersten Angriff den Ausgleich. Das Geschehen nimmt an Fahrt auf, das nächste Highlight gehört Altendorf. Martin Hoffmann wird schön frei gespielt, im Fallen drückt er den Ball über die Linie. Der Außenseiter liegt wieder vorne! Das Muster "Ecke - Tor" funktioniert in Minute zwölf, wieder ist Kubitzki der Torschütze. Mit 33 Sekunden auf der Uhr führt GWB einen Freistoß aus, Deniz Dana täuscht per Finte an und trifft. Wichtig für Barkenberg und der Endstand.

0:1 (3.) Smock, 0:2 (8.) Heidel, 1:2 (8.) Kubitzki, 2:2 (9.) Gredelj, 2:3 (10.) Hoffmann, 3:3 (12.) Kubitzki, 4:3 (16.) Dana.

 

RW Dorsten - GW Barkenberg 1:2 (1:0)

Dorsten steht unter Druck und muss punkten, das erste Ausrufezeichen setzt Mo Acar mit einem Schuss an die Latte. Acar ist es auch, der etwas gegen die drohende Torlosigkeit tut. Überlegt unten links erzielt er das 1:0 für den Ausrichter. Der Dorstener Anhang jubelt schon halb über das 2:0, doch Dominik Hannemann kratzt das Leder von der Linie. Wie, das weiß wohl nur er selbst. Eine Glanzparade.

Die Partie lebt von ihrer Spannung, Rot-Weiß ist dem zweiten Treffer dabei näher als Barkenberg dem Ausgleich. Solche Fehler machen es dem Gegner allerdings einfach: Dorsten verliert unnötig den Ball, Sebastian Gredelj sagt danke und stellt auf 1:1. Es folgt der Finger in Richtung der rot-weißen Bank, hier ist Feuer drin. Selbst ein Blatt passt nicht mehr zwischen den Pfosten und die Führung der Grün-Weißen, Albinat Packolli zielt genau. Zwei-Minuten-Strafen gegen Dennis Schröder und Deniz Dana beenden das enge Duell.

1:0 (5.) Acar, 1:1 (12.) Gredelj, 1:2 (16.) Packolli.

 

BW Wulfen - SV Altendorf 1:2 (1:0)

Macht Altendorf aus einem Zweikampf einen Dreikampf? Nach vier Minuten steht Martin Müller im SVA-Tor unter Dauerbeschuss, doch Wulfen bekommt die Murmel nicht an ihm vorbei. Auch die Grünhemden überwinden ihren eigenen Torhüter nicht, obwohl bei Martin Hoffmanns Fast-Eigentor nicht viel fehlt. Auf der anderen Seite geben Alex Smock und Andre Becker brandgefährliche Versuche ab. Es klingelt, der Favorit führt. Aydin Nagel beweist mal wieder, dass er früher als Stürmer unterwegs war, nach Vorlage von Nikolai Tautz schiebt er ein.

Was der SV Hardt kann, kann der SVA doch schon lange. Über drei Stationen läuft die Kugel, am Ende steht Christoph Kartschall frei und besorgt den Ausgleich. Verdient, denn der B-Ligist hat mit einer Mischung aus Einsatz und Technik mehr vom Spiel. Kollektives Aufatmen bei Wulfen, als Keeper Stefan Hofmann gegen Florian Berning rettet. Doch die Situation ist noch nicht vorbei, Mark Schneider trifft! Die Überraschung liegt in der Luft. Erst recht, als Martin Müller in der Schlussminute per Glanzparade den Versuch von Niko Tautz entschärft. Mit fünf Sekunden auf der Uhr zielt Wulfens Nico Genieser am Pfosten vorbei, Altendorfer Jubel von der Tribüne bedeutet: Das Spiel ist aus, der B-Ligist ist wieder im Geschäft.

1:0 (7.) Nagel, 1:1 (12.) Kartschall, 1:2 (14.) Schneider.

 

SV Altendorf - RW Dorsten 1:4 (1:1)

Altendorf und Halbfinale? Klingt verrückt, ist aber durchaus im Bereich des Möglichen. Der B-Ligist erwischt einen Traumstart und geht in Führung: Nach einer Grätsche zeigt der Schiedsrichter etwas überraschend auf den Neunmeter-Punkt, Florian Berning lässt sich die Chance nicht entgehen. Ohne Punkt möchte sich der Ausrichter nicht von den Titelkämpfen verabschieden, dafür packt Dennis Schröder das Billard-Tor aus. Innenpfosten, Innenpfosten, klingeling.

In der Halle wird es still, in der Partie mit Altendorfer Beteiligung heißt das: Der Gegner hat getroffen. Neuzugang Steven Lämmel erzielt die Führung für RW Dorsten. Das war es dann mit den Altendorfer Endrunden-Träumen. Marc Kaiser macht mit einem Doppelpack den Deckel auf die Begegnung.

1:0 (2.) Berning, 1:1 (7.) Schröder, 1:2 (11.) Lämmel, 1:3 (16.) Kaiser, 1:4 (16.) Kaiser.

 

BW Wulfen - GW Barkenberg 1:1 (0:1)

Zum Abschluss der Hauptrunde wartet das Derby zwischen Blau-Weiß und Grün-Weiß. Vom Wulfener Ausscheiden bis zum Wulfener Gruppensieg ist noch alles drin, fest steht dagegen: Barkenberg gehört zu den besten vier Hallenteams in Dorsten. Vekehrte Welt? RW Dorsten bejubelt ein Tor von Swen Coralic, der Grün-Weiß in Front bringt. Mit einem Kantersieg der Barkenberger hat auch der Ausrichter noch Chancen aufs Weiterkommen, es knistert. Neunmeter für Barkenberg: Pelle Maag legt Sebastian Gredelj unnötig, der Gefoulte tritt selbst an und verschießt. Von einer gewissen Regel fange ich jetzt nicht an zu erzählen... Pause.

Jatzek Kubitzki unterbindet einen Wulfener Konter, der Schiedsrichter schickt ihn zwei Minuten auf die Bank. Eine harte Entscheidung. Blau-Weiß nutzt die Überzahl aus, Nikolai Tautz bedient Nico Genieser zum verdienten Ausgleich. Es sieht nach einem Waffenstillstand aus, die Rivalen spielen Sicherheitsfußball mit leichten Vorteilen auf Barkenberger Seite. Das tat weh: Patrick Sadowski grätscht Nico Genieser von hinten um, der Grün-Weiße geht zwei Minuten auf die Bank. Es bleibt dabei, damit zieht Barkenberg vor Wulfen ins Halbfinale ein.

0:1 (3.) Coralic, 1:1 (12.) Genieser.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

DORSTEN Nach dem Testspiel gegen den FC Schalke ist BG-Trainer Besart Kelmendi mit sich selber uneinig gewesen. Auch wenn er viel Lob an seine Mannschaft verteilte, sah er noch Verbesserungsbedarf.mehr...