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Der ETuS Haltern kämpft um Neuzugänge

Fußball-Kreisligist

Der Fußball-Kreisligist ETuS Haltern steckt seit Samstag in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Neben einem Neuzugang auf dem Spielfeld (Dennis Rudolph von Marl-Hamm) gibt es auch eine Neuerung in der sportlichen Führung.

Haltern

, 12.07.2018
Der ETuS Haltern kämpft um Neuzugänge

Marco Jünemann ist der neue Sportliche Leiter des ETuS Haltern. Foto: Leistner

Marco Jünemann wird Trainer Dirk Cholewinksi und Abteilungsleiter Uli Klebolte als Sportlicher Leiter unterstützen.

„Das hat sich kurzfristig ergeben“, sagt Jünemann. Für ihn ginge es in Zukunft darum, sich um Neuzugänge zu kümmern und das Verhältnis zwischen dem Seniorenbereich und der Jugend zu verbessern. „Denn das ging in den vergangenen Jahren leider ein bisschen bergab“, sagt Jünemann. So bleibt nur Frank Böcker, der schon in der vergangenen Saison das Team von Cholewinski unterstützte, aus der ehemaligen A-Jugend dem ETuS Haltern treu.

„Wir versuchen noch, den ein oder anderen Spieler zu verpflichten“, sagt Trainer Cholewinski, doch einfach sei das nicht. „Zeitlich befinden wir uns auf der letzten Rille.“ Denn seit dem 30. Juni ist die Wechselfrist abgelaufen, nur noch Spieler die sich vor diesem Datum bei ihrem alten Verein abgemeldet haben oder Spieler ohne Mannschaft können jetzt noch verpflichtet werden. „In den letzten Jahren hat man etwas geschlafen“, sagt Jünemann. „Wir wissen, dass wir spät dran sind, aber wir versuchen alles. Das Telefon glüht.“ So liege der Fokus auch schon auf dem Transferfenster im kommenden Winter.

Training mit zehn Mann

Beiden geht es auch darum, in Zukunft den Kontakt zur A-Jugend zu verbessern. Aus dem neuen Team will Cholewinski einige Spieler schon früh ins Herrentraining einbeziehen. „Diesen Sprung dürfen wir nicht noch mal verpassen“, erklärt er. „Es ist aktuell eine schwierige Situation“, sagt Jünemann. Der ETuS habe weiter das Ziel, eine ordentliche Saison zu spielen. „Mit zwei Mannschaften“, sagt er.

Doch nur zehn Leute habe Cholewinski manchmal beim Training. „Es sieht nicht rosig aus“, erklärt er. Doch er sei keiner, der wegläuft. „Es gibt Tage, da könnte ich fast resignieren. Aber ich habe immer noch Lust, dafür bin ich nicht der Typ“, sagt der Trainer. Und auch Jünemann hat „auf jeden Fall bock“ auf die neue Aufgabe. „Es muss angepackt werden, wir wollen etwas Neues aufbauen“, sagt er.