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Den Aufstieg vor Augen

TuS Haltern

TuS Haltern gegen den TSV Marl-Hüls: Das steht seit jeher für besondere Partien, eine gesunde Rivalität und jede Menge Prestige. Am Sonntag geht es darüber hinaus noch um den Aufstieg in die Westfalenliga, der für beide Teams greifbar ist. Mehr geht nicht.

HALTERN

von Von Niklas Schenk

, 08.06.2012

Gewinnt der TuS das Spiel und Coesfeld spielt Unentschieden oder verliert in Nottuln, sind die Halterner aufgestiegen. So einfach könnte das sein. Auf der anderen Seite hat der TSV nur zwei Punkte Rückstand auf die Halterner und das bessere Torverhältnis. Eine Halterner Niederlage könnte damit das Ende aller Aufstiegsträume sein. Im Schlussspurt der Saison kommt zu einer ohnehin schon verrückten Serie noch eine weitere kuriose Episode hinzu: Martin Schmidt, inzwischen schon fast vergessener Ex-TuS-Trainer, machte mit seinem neuen Club VfB Hüls den Aufstieg in die Regionalliga perfekt. Das hat auch für die Halterner Landesliga-Staffel Konsequenzen, da nun feststeht, dass der dritte Platz zum direkten Aufstieg reicht, der vierte Platz ein Relegationsspiel bedeutet. Somit könnte sich der Kreis schließen und Schmidt im Nachhinein trotz verkorkster Zwischenstation in Haltern doch noch seinen Anteil am TuS-Aufstieg haben. An das Hinspiel in Marl-Hüls hat der TuS gute Erinnerungen, das 4:1 war sicher eine der besten Saisonleistungen. Die Niederlage tat den seinerzeit famos aufspielenden Marlern richtig weh. In der Rückrunde fand die Floßbach-Elf nie wieder zu ihrer Form der Hinrunde, verlor acht von 13 Spielen. Unglaublich, dass der TSV trotzdem noch mitten im Aufstiegstrudel ist – und der beste Beweis für diese verrückte und ausgeglichene Landesliga-Saison. Bis auf Dustin Eilert stehen dem Halterner Trainergespann Hozjak/Höwedes alle Spieler zur Verfügung, auch wenn hinter einigen Einsätzen noch Fragezeichen stehen. So ist zum Beispiel Ole Töpfer angeschlagen.

„Das Spiel hat einfach alles. Entscheidend ist, dass wir es in der eigenen Hand haben. Wir werden jemanden beim Coesfelder Spiel haben, der sich das ganze anguckt, alleine schon zur Gegnerbeobachtung, da wir ja im letzten Saisonspiel noch auf Coesfeld treffen. Ich habe Martin Schmidt angerufen und ihm zum Aufstieg mit Hüls gratuliert. Das ist eine tolle Leistung von ihm und eine schöne Geschichte für uns, dass es nun auch noch die Möglichkeit der Relegation gibt. Wir müssen am Sonntag gut gegen den Ball arbeiten, vorne machen wir immer irgendwie unser Tor. Wir hoffen natürlich auf den ein oder anderen Zuschauer mehr als bei einem normalen Heimspiel.“  

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