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Bußmann stürmt zu Bronze

Sythen Die Bronzemedaille in Verbindung mit dem neuen Vereinsrekord im 400m Hürdenlauf durch Timo Bußmann waren das absolute Highlight für das Quintett des TuS Sythen bei den westfälischen Jugendmeisterschaften im Stadion Große Wiese in Arnsberg.

So couragiert hat man den 17jährigen Bußmann selten in einem Rennen gesehen. Hoch motiviert ging er an die schwierige Aufgabe heran und stürmte regelrecht über die zehn Hürden des Stadionovals. Der Lohn für diese Leistung war die Steigerung der Bestleistung um fast unglaubliche drei Sekunden und damit der neue Vereinsrekord von 58,72 Sekunden und die Bronzemedaille.

So ganz nebenbei knackte Bußmann die Norm für die Westfalenmeisterschaften der Männer und verfehlte nur um 2/100 die Fahrkarte zu den westdeutschen Juniorenmeisterschaften.

Eine weitere starke Leistung über 400m Hürden lieferte im Finale der männlichen Jugend B Felix Fischer ab. Erst der Strauchler an der vorletzten Hürde brachte ihn um die Medaille, aber mit der neuen Bestzeit von 60,26 eroberte er den tollen vierten Platz.

Die Mittelstreckenentscheidungen litten unter den dauernden Gewitterschauern. Gerade in den 800m-Rennen entwickelten sich vom Start weg typische Meisterschaftsrennen ohne hohes Tempo, aber mit viel taktischem Geplänkel. So auch im Rennen der weiblichen Jugend B, wo Ina Kohle auf ein schnelles Rennen gehofft hatte. Die junge Sythenerin hatte Pech, denn als es in die entscheidende Phase des Rennens ging, hatte sie eine schlechte Ausgangsbasis und musste die letzten 300m fast nur auf Bahn 3 laufen. Heraus sprang aber immer noch der achtbare sechste Platz mit 2:21,76.

Ähnlich dann auch die 800m Entscheidung bei der männlichen Jugend A. Auch hier hatte Simon Kieslich in der entscheidenden Rennphase nicht das Glück des Tüchtigen, konnte aber auch mit 2:04,40 Minuten und Platz 13 zufrieden sein.

Der Sonntag bescherte dann besseres Wetter und hier konnte Sarina Fohrmann im Hochsprung der weiblichen Jugend B endlich wieder einen Wettkampf absolvieren, der Hoffnungen auf größere Höhen zulässt. Übersprungene 1,58m und nur hauchdünn gerissene 1,61m bedeuteten in dem hervorragend besetzten Feld Platz 12 und das höhengleich mit der Neuntplatzierten. Vielleicht ist dann beim 3. Springermeeting des TuS Sythen am 12. August am Brinkweg der erste 1,60er der Saison fällig. zfr

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