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Burkhard Bell wird Sportlicher Leiter des SV Schermbeck

Interview

Sein letztes Heimspiel als Trainer des SV Schermbeck endete mit einer kuriosen Niederlage. Gefeiert hat Burkhard Bell am Samstag trotzdem und auch sonst blickt der neue Sportliche Leiters des SVS nach vorn und nicht zurück.

SCHERMBECK

von vON aNDREAS lEISTNER

, 09.05.2011
Burkhard Bell wird Sportlicher Leiter des SV Schermbeck

Zwei, die sich verstehen: Burkhard Bell (re.) udn Michael Nölscher (li.).

Das weiß ich selbst noch nicht ganz genau. Grundlage meiner Arbeit wird sicher ein Konzept für die Jugendarbeit, das ich erarbeitet habe und das einen Zeitplan aufstellt, in welchem Alter die Jugendspieler was trainieren sollen.

Ja, auf jeden Fall. Dort werde ich mir zunächst einen Überblick verschaffen, die Jugendteams besuchen und für die Trainerfortbildung sorgen.

Dort stehe ich sicher noch zur Verfügung und soll den Vorstand auch beraten. Ich werde aber zum Beispiel nicht als Scout durch die Hallen reisen und mich um Neuzugänge kümmern.

Natürlich. Wenn er mich braucht, bin ich da. Das haben wir vereinbart. Etwa wenn mal ein Gegner beobachtet werden muss.

Nach 30 Jahren als Trainer ist es schon seltsam, nicht mehr direkt in der Verantwortung zu stehen. Aber es hat auch viel Positives. Das Leben dreht sich nicht mehr komplett um Handball und ich kann auf neue Dinge achten. Außerdem wurde es für die Schermbecker Herrenmannschaft Zeit für einen Wechsel. Einige der Spieler spielen seit 14 Jahren und haben in dieser Zeit nur einen einzigen Trainer gehabt, nämlich mich. Die brauchen neue Impulse, um sich zu entwickeln.

Auf jeden Fall. Ich habe mit meiner Damenmannschaft ein einschneidendes negatives Erlebnis gehabt: Ein Jahr nachdem ich das Team abgegeben habe, gab es die Mannschaft nicht mehr. Das wollte ich bei den Herren nicht noch einmal erleben und habe deshalb immer einen geeigneten Nachfolger gesucht, der das Ganze in meinem Sinne weiterführt.

Genau. Als er zu uns kam, war schnell klar, dass er im Trainerbereich arbeiten wollte und von der Philosophie her zu uns passt. Durch seine Verletzung hat sich die Entwicklung dann beschleunigt, aber letztlich war es dann auch der richtige Moment, den wir dann auch ausnutzen mussten.

Nein. Ich habe ja schon ein familiäres Interesse, die Spiele zu sehen und meine Söhne in Aktion zu beobachten. Und Michael Nölscher kann von mir genauso Tipps bekommen wie Michael mir ja diese Saison auch schon Tipps gegeben hat. 

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