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Börnsen muss wohl passen

Gahlen Das Turnier des RV Lippe-Bruch Gahlen elektrisiert Jahr für Jahr die Reitfans in weitem Umkreis. Auch am ersten Januarwochenende werden in der Halle an der Nierleistraße an drei Tagen rund 10 000 Zuschauer erwartet.

21.11.2007

Die Gahlener haben die Ausschreibung einmal mehr modifiziert, um sie den ständig wechselnden Anforderungen der deutschen Spring-Elite anzupassen. Die ersten Prüfungen sind den jungen Pferden vorbehalten. Das Turnier beginnt am Freitag, 4. Januar, mit vier Springpferdeprüfungen der Klassen A bis M für vier- oder fünfjährige Pferde. Die neue Prüfungsordnung beschert den Gahlenern wieder einmal eine Premiere. Da Gahlen das erste Turnier des Jahres ausrichtet, finden dort die ersten Zwei-Sterne-M-Springen statt, die den bisherigen M/A-Springen entsprechen. Die Zahl der S-Springen hat sich auf sechs erhöht, da nun am Samstag drei statt bisher zwei schwere Prüfungen geplant sind. Höhepunkt ist natürlich wieder der Große-Porsche-Cayenne Preis am Samstagabend.

Jugendchampionat

Neu im Programm sind die Prüfungen zum Rheinischen Jugendchampionat, die bislang Teil des Aachener Salut-Festivals waren. Wegen der Internationalisierung des Festivals war dort im Programm kein Platz mehr. Das hat zur Folge, dass nun auch erstmals eine Dressurprüfung Teil des Programms ist.

Ein Gahlener Turnierwochenende ohne Hengstschau ist undenkbar. Sprecher Volker Raulfs stellt gerade die Liste der Aussteller zusammen, mit der die über 3000 Zuschauer am Sonntagmorgen verwöhnt werden.

Noch ist nicht klar, ob Iver Börnsen im großen Preis antreten und den Titel aus dem vergangenen Jahr verteidigen kann: "Wir haben Aglaia nach einer Verletzung im Mai in den Ruhestand geschickt. Ich weiß nicht, ob meine neuen Pferde schon für den Großen Preis bereit sind", sagte der Ahlshorner gestern auf einer Pressekonferenz in der Sparkasse Vest. Turnierleiter Heiner Nachbarschulte hat ihm aber auf jeden Fall eine Wild Card für den Ride & Drive-Wettbewerb am Freitag versprochen.

Nachbarschulte konnte noch keine genauen Angaben machen, welche Reiter in den Parcours gehen, da die Meldefristen noch laufen, doch die Qualität wird auf jeden Fall herausragend sein. Christian Ahlmann und Markus Renzel gehören ohnehin zu den Stammgästen in Gahlen. Da macht es auch nichts, dass gleichzeitig in Vreden und Neustadt/Dosse große Turniere laufen: "Wenn diese nicht wären, könnten wir uns vor Meldungen nicht retten." Neben der deutsche Top-Garde rechnet Nachbarschulte wieder mit Besuch aus dem benachbarten Ausland. Unter anderem hat auch Piet Raijmakers aus den Niederlanden sein Interesse am Turnier bekundet.

Die Pommes bleiben

Der Turnier-Chef stellte einmal mehr die Bedeutung der Sponsoren wie der Sparkasse Vest heraus und lobte das ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer aus dem Verein. Eine weitere gute Nachricht hatte Nachbarschulte noch parat: "Wir werden die gleich guten Pommes Frites verkaufen wie in den vergangenen Jahren. Auch dafür sind wir in ganz Deutschland berühmt." weih

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