Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Basketball: BSV zittert sich mit Sieg über Bielefeld an die Spitze

WULFEN Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen haben durch den 79:74-Erfolg gegen TSVE Bielefeld die Tabellenspitze übernommen. Zumindest bis Mittwoch, dann treffen die bis dato ungeschlagenen Teams aus Leverkusen und Grevenbroich aufeinander.

von Dorstener Zeitung

, 05.10.2008
Basketball: BSV zittert sich mit Sieg über Bielefeld an die Spitze

Wulfens Eric Breland (M.) erwischte gegen Bielefeld nicht seinen besten Tag.

Die Wulfener hatten mit dem Zweitliga-Absteiger mehr Mühe als erwartet. Bis der knappe Erfolg dingfest war, verlebten die Zuschauer einen Wellenbad der Gefühle. Erst sieben Punkte von Steffen Hummelt in der Schlussminute brachten die Entscheidung zugunsten des BSV. Lange standen die Gäste aus Ostwestfalen kurz vor ihrem ersten Saisonsieg. In Wulfen lieferten die Bielefelder ihre bislang beste Saisonleistung ab.

Rund 450 Zuschauer in der Wulfener Gesamtschulhalle trauten im ersten Viertel ihren Augen kaum. Statt eines Wulfener Feuerwerks erlebten sie einen klassischen Fehlstart des BSV - 2:12 (4.). Die Gäste trafen, für die Wulfener war der Korb wie vernagelt. Und es besserte sich in der Folgezeit kaum. Mit der Schlussirene des ersten Viertels verkürzte Christoph Henke auf 12:18. Immerhin.

Wirklich besser wurde es auch im zweiten Viertel nicht. Die Amerikaner Eric Breland und Ahmad Smith trafen nicht - und auch Steffen Hummelt produzierte mehr Rohrkrepierer als üblich. Center Daniel Stagneth und Christoph Henke hielten den BSV im Spiel. Dennoch wuchs der Rückstand bis zur Pause auf 35:43. Wulfen aggressiver Über aggressivere Defense fand Wulfen nach der Kabinenansprache von Philipp Kappenstein zurück ins Spiel und ging nach dem dritten Viertel mit 60:56 in Führung. Doch Bielefeld ließ sich nicht abschütteln. Vor allem der TSVE-Amerikaner Nicolas Michael schoss scharf aus der Distanz. In der Endabrechnung versenkte er sieben Dreier - bei sieben Versuchen.

Dass es am Ende dann doch zum fünften Sieg in Serie reichte, lag einmal mehr am unbändigen Siegeswillen von Regisseur Ahmad Smith. "Ich hatte so ein Spiel befürchtet", analysierte Wulfens Coach Philipp Kappenstein. "Alle dachten, es wird gegen Bielefeld ein Spaziergang an die Tabellenspitze. Aber in dieser Liga kann jeder jeden schlagen."

So haben sie gespielt Naber, Diederich, Hummelt (10/2), Henke (9/1), Smith (24), Schrader (3/1), Heidermann, Breland (10/1), Bakoa, Letailleur (4), Lensing (5) und Stagneth (14).