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Basketball

BSV Wulfen sorgt für einen Paukenschlag

WULFEN Der BSV Wulfen ist mit einem Paukenschlag in die neue Regionalliga-Saison gestartet. Mit dem 79:77 (30:31) nach Verlängerung gegen den Titelaspiranten BSG Grevenbroich sorgte das Team von Trainer Maik Berger am Donnerstag für eine Sensation.

1. Regionalliga West BSV - BSG Grevenbroich 79:77 n.V. (66:66; 30:31)

Wulfen begann die Partie nervös. Zahlreiche Ballverluste und eine schwache Wurfquote führten im ersten Viertel dazu, dass Grevenbroich nur eines tun musste: ruhig und abgklärt auf seine Chancen warten. Das taten die Gäste und führten nach zehn Minuten völlig verdient mit 17:11.

Doch Wulfen kämpfte sich im zweiten Durchgang zurück ins Spiel. Jan Letailleur erzielte mit einem Dreier zum 21:19 die Führung für die Gastgeber, Tim Gorontzi legte ebenfalls von jenseits der 6,75-m-Linie nach und nach den Körben von Javier Nasarre und Philip Günther zum 28:20 für den BSV sah sich Gästecoach Hartmut Oehmen zu seiner ersten Auszeit gezwungen.

Die zeigte Wirkung. Grevenbroich fand seinen Spielfaden wieder und arbeitete sich rasch wieder auf 28:27 heran. Als die Pausensirene ertönte, führten die Gäste wieder mit 31:30.

Elephants zogen davon

Das Pendel schlug auch zu Beginn des dritten Viertels weiter zu Gunsten der Gäste aus. 38:30 hieß es schnell und mancher BSV-Fan fürchtete schon einen endgültigen Einbruch seiner Mannschaft. Doch die Gastgeber warfen die Flinte längst noch nicht ins Korn und blieben den Elephants auf den Fersen.

Einen schweren Stand hatten dabei aber vor allem die Wulfener Center. Neuzugang Jens Nieswand fand gegen die lange Garde der Gäste ebenso selten ein Durchkommen wie Chris Brown, der seine ersten Punkte erst im Schlussviertel markierte. Trotzdem blieb der BSV in der zunehmend zerfahrenen und von vielen Fouls geprägten Partie dran. Nach 30 Minuten war beim Stand von 53:54 noch alles möglich.

Als erneut Letailleur und Philip Günther die Hausherren mit 57:54 in Führung warfen, schien die Partie zu kippen. Doch die Elephants konterten schnell zum 57:58, alles war wieder offen − und blieb es.

Am Ende der regulären Spielzeit hatten beide Teams noch die Entscheidung in der Hand, verloren aber beide den Ball, so dass es in die Verlängerung ging.

Dort blieb es spannend bis zum Schluss. Acht Sekunden vor dem Ende traf Tim Gorontzi per Dreier zum 76:75, doch Dainius Zvinklys konterte von der Linie mit zwei erfolgreichen Freiwürfen, aber dann wurde Gorontzi mit dem nächsten Dreier zum 79:77 endgültig zum Mann des Tages.

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