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Basketball

BSV Wulfen rutscht auf einen Abstiegsplatz

WULFEN Nach der dritten Niederlage im vierten Spiel finden sich die Herren des BSV Wulfen auf dem elften Platz der 2. Regionalliga 2 wieder. Gegen die TG Rote Erde Schwelm wurde am Samstag erneut deutlich: Der verletzte Amerikaner Connell Crossland fehlt dem BSV an allen Ecken und Enden.

2. Regionalliga 2 BSV Wulfen - TG RE Schwelm 64:73 (30:41)

In der Offensive ist das Wulfener Spiel ohne Crossland allzu sehr davon abhängig, ob die Distanzschützen treffen. Der Dreier war aber im Wulfener Angriff am Samstag keine gewinnbringende Option. 17-mal versuchten die Wulfener ihr Glück von jenseits der 6,75-m-Linie, nur fünfmal waren sie erfolgreich.

Nur 52 Wurfversuche

Nun wären 17 Dreier an sich eigentlich nicht allzu viele. Doch insgesamt brachte es der BSV auch nur zu 52 Wurfversuchen, Schwelm dagegen auf 72. Ein Ausdruck für die Probleme, die der BSV hatte, gegen die Verteidigung der Gäste überhaupt zum Abschluss zu kommen. Denn stolze 21 Mal machten sich die Gastgeber mit Ballverlusten den eigenen Angriffsversuch selbst zunichte.

Als Wulfen, das quasi das gesamte Spiel über dem 8:15-Rückstand aus der fünften Minute hinterherlief, zu Beginn des vierten Viertels durch eine Punkte-Serie von Patrik Paschke bis auf 52:56 heran kam (33. Minute), folgten ein Schrittfehler und ein Fehlpass und Schwelm zog wieder auf 55:65 davon (37.).

Schrittfehler

In der ein oder anderen Szene hatten die Wulfener auch Pech, dass die Schiedsrichter es mit der Schrittfehler-Regelung nicht allzu genau nahmen und Schwelm dadurch zu durchaus wichtigen Korberfolgen kam oder an die Freiwurflinie durfte. Gegen die körperbetonte Schwelmer Verteidigung leisteten sich die Gastgeber aber vor allem auf den Außenpositionen in entscheidenden Augenblicken immer wieder Ballverluste, so dass kurze Aufholjagden verpufften.

Weh taten auch die 17 Offensiv-Rebounds der Gäste, mit denen sie sich viele zweite Wurfchancen erarbeiteten. Insgesamt entschieden die Schwelmer die Rebound-Bilanz mit 41:29 für sich.

„Wir haben offensiv heute nicht die Lösungsmöglichkeiten gefunden, die es gebraucht hätte“, sagte BSV-Trainerin Marsha Owusu Gyamfi nach der Niederlage, schob aber einen entscheidenden Aspekt hinterher: „In der aktuellen Personal-Konstellation.“

BSV: Paschke (17/3), Brfinkschulte, Gorontzi (11/1), Korte, Riedel (6), Vadder (10), van Buer (3), Kleinert (17/1).

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