Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

BSV Wulfen macht es am Ende spannend

Basketball

Spannend machten es die Basketballer des Zweitregionalliga-Vizemeisters BSV Wulfen bei ihrem Sieg im letzten Saisonspiel vor heimischem Publikum gegen die Zweitvertretung der Schwelmer Baskets.

WULFEN

von Von Armin Dille

, 09.04.2017

2. Regionalliga 2 BSV Wulfen - RE Baskets Schwelm II 91:85 (53:42)

BSV-Trainerin Marsha Owusu Gyamfi, die Wulfen auch in der kommenden Saison als Trainerin erhalten bleibt, resümierte nach dem Spiel: „Dass wir das Spiel gewonnen haben, war Sinnbild der ganzen Spielzeit. Aber das zeichnet das Team aus, dass wir auch solche Spiele gewinnen.“ Und bedankte sich bei Fans, Spielern und dem Vorstand für deren Einsatz und Unterstützung.

Lücken in der Defense

Nicht so ganz im Spiel waren die Wulfener zum Start. Große Lücken in der BSV-Defense nutzten die Gäste, um mit 6:2 in Führung zu gehen (3.). Im Alleingang glich Thorben Vadder zum 6:6 aus und legte das 8:10 aus Wulfener Sicht nach. Zwei „Dreier“ setzte Schwelm im Anschluss und enteilte auf 16:8. Tim Gorontzi war es dann, der mit acht Punkten in Serie, darunter ein „Dreier“ mit der Viertelsirene, Wulfen wieder auf 25:26 (10.) heranbrachte.

Ein starkes zweites Viertel legte der BSV an den Tag. Der blendend aufgelegte Marcel Gorontzi traf per „Dreier“ zur Wulfener 43:34-Führung und Center Tim David legte in seinem Abschiedsspiel mit einem tollen Dunking das 47:36 nach (18.). Mit einem Wulfener 53:42-Vorsprung ging es dann in die Halbzeitpause.

So hätte es weitergehen können, tat es aber leider nicht. Zu langsam agierte Wulfen nun in der Rückwärtsbewegung und angetrieben von ProB-Regisseur David Ewald eroberte sich Schwelm mit 57:56 die Führung zurück (25.). Vergebene Korbleger, ebensolche Freiwurfversuche und BSV-Fehlpässe schlossen sich an. Nur Connell Crossland hielt den BSV mit 9 seiner 20 Punkte nun im Spiel. Mit einer hauchdünnen 68:67-Führung des BSV ging es ins Schlussviertel.

Marcel dreht auf

Es blieb eng. Nach einem Wulfener 74:75-Rückstand (35.) sorgte Marcel Gorontzi dann für die Wende. Mit acht Punkten in Serie bog er den Rückstand in eine 82:75-Führung um (37.) – und Wulfen hatte sich auf Siegkurs gebracht. Schwelm um Vladimir Pinchuk (24 Punkte) gab sich jedoch noch nicht geschlagen und setzte auf taktische Fouls. Wenn auch Wulfen an der Freiwurflinie einige Wackler zeigte, brachte der BSV angeführt vom starken Tim Gorontzi den knappen Sieg unter Dach und Fach.

Und dann durfte der Vizemeister mit der Fan-Familie eine durchaus erfolgreiche Saison ausgiebig feiern.BSV: Paschke (4), M. Gorontzi (19/4 Dreier), Korte, Breu (2), Riedel (2), K. Gashi (5/1), T. Gorontzi (12/2), Crossland (20), Vadder (8), David (10), Kleinert (9).

Lesen Sie jetzt