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Handball: Verbandsliga

Andersen: „Jeder kann an sich arbeiten“

Haltern Seit vier Spielen wartet der HSC Haltern-Sythen in der Verbandsliga auf einen Sieg. Im Interview spricht Nick Andersen (23) darüber, dass die Halterner den Abstand nach unten nicht aus den Augen verlieren wollen. Trotz der vier Pleiten in Serie bleibt der Rückraumspieler optimistisch. Dafür müsse jeder Spieler ein paar Prozentpunkte mehr geben.

Andersen: „Jeder kann an sich arbeiten“

Halterns Nick Andersen (h.) will sich das fehlende Selbstvertrauen erarbeiten. Foto: Werner Schulte-Lünzum

Nach einem guten Start in die Saison und dem zwischenzeitlichen Sprung auf den ersten Platz in der Handball-Verbandsliga hat der HSC Haltern-Sythen nun vier Pleiten in Serie kassiert (Platz sieben). Die Niederlage gegen Riemke am Wochenende „darf nicht passieren“, sagt Rückraumspieler Nick Andersen (23) im Interview. Trotzdem bleibt er für die nächsten Spiele optimistisch.

Gegen Riemke setzte es trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd eine erneute Niederlage. Was ist schief gelaufen?

Das wir uns herangekämpft haben war ein Zeichen, dass wir uns nicht aufgeben wollten. Allerdings hätte der Anfang der zweiten Hälfte nicht so verlaufen dürfen. Da waren wir vorne zu ungefährlich – das darf nicht passieren. Hinten haben wir dann die leichten Toren kassiert. Ich hätte mir einen Sieg gewünscht.

Nach einem starken Start scheint es nun nicht mehr so rund zu laufen …

Es war ja nie unser Ziel, um den Aufstieg mitzuspielen. Wir wollten frühzeitig mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Am Anfang der Saison haben wir gegen die Gegner von unten gespielt und gepunktet – ich glaube, mit diesem Start hatte trotzdem keiner gerechnet. Dass es danach schwieriger werden würde, war allen klar. Jeder weiß, dass er ein paar Prozentpunkte mehr geben kann. Jeder kann an sich arbeiten. Da sind wir uns einig.

Wie ist derzeit die Stimmung in der Mannschaft?

Grundsätzlich verstehen wir uns super, daran liegt es auch nicht. Wir sind als Team eine super Mannschaft. Die Stimmung ist gut.

Was lief denn zu Saisonbeginn besser?

So richtig reibungslos lief es am Anfang ja auch nicht. Wir hatten viele neue Spieler – mich eingeschlossen. Vielleicht hatten wir das Quäntchen Glück. Mit Selbstvertrauen im Rücken spielt man etwas anders. Das müssen wir uns jetzt erarbeiten.

Trainer Klaus Steinkötter hat erklärt, nächste Saison nicht mehr auf der Bank zu sitzen…

Grundsätzlich bin ich davon ausgegangen, dass er weitermacht. Eigentlich ist es schade, die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt. Wir versuchen, seine Anweisungen umzusetzen. Für mich hat sein kommender Abgang mit den aktuellen spielerischen Leistungen nichts zu tun.

Wie wichtig wäre der erste Punkterfolg des Jahres?

Ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten Spielen die Punkte holen werden. Auch wenn die nächsten Auswärtsspiele nicht einfach werden. Wenn wir das zeigen, was wir können, bin ich optimistisch, dass wir die Punkte holen.

Geht der Blick bei Ihnen in der Tabelle nach unten oder nach oben?

Momentan müssen wir darauf achten, dass wir den Abstand nach unten nicht aus den Augen verlieren. Die anderen Teams unten punkten fleißig, oben machen drei Mannschaften den Meister unter sich aus. Wenn wir bis zum Saisonende noch ein bis zwei Plätze klettern sollten, dann bin ich sehr zufrieden.

Kommt die Karnevalspause zu einem guten Zeitpunkt?

Sicherlich kann man die Pause im Training gut nutzen. Wir haben ja auch noch ein Pokalspiel. Im Training müssen wir das Beste rausholen.

Danach sind sie in Plettenberg – dem Letzten der Liga – gefordert. Was erwarten Sie für ein Duell?

Das wird wirklich nicht einfach, vor allem zuhause sind sie stark. Wir dürfen das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen.

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