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Alter Hase TSZ hat die Trend-Igel im Griff

Tanzen

Das Tanz-Sport-Zentrum Royal Wulfen präsentierte am Sonntag seine Jazz- und Modern-Dance-Formationen. In der Petrinumhalle war die Vorfreude auf die Saison greifbar.

WULFEN

von Andreas Leistner

, 18.02.2018
Alter Hase TSZ hat die Trend-Igel im Griff

Hanna Borutta zeigte zusammen mit Duo-Partnerin Elisa Bekeschus ihr Können. Die Solo- und Duo-Tänzerinnen erhielten zu Beginn der Präsentation viel Applaus.Pieper

Das Tanz-Sport-Zen-trum (TSZ) Royal Wulfen ist in Sachen Jazz- und Modern Dance ein alter Hase. Trotzdem nehmen die Wulfener das Rennen mit den Trend-Igeln ihrer Sportart locker auf. Bei der Präsentation seiner Formationen für die neue Saison bewies das TSZ am Sonntag in der Petrinum-Sporthalle, dass es weiter am Puls der Zeit ist.

„Wir sind jetzt seit 30 Jahren im JMD-Geschäft“, erzählte Moderator und TSZ-Vorsitzender Helmut Winkler den Zuschauern zu Beginn der Veranstaltung und stellte im nächsten Atemzug die jüngste Sparte des Vereins vor: die Solo- und Duo-Tänzerinnen, die mit ihren Ranglistenturnieren im Herbst die jahrzehntelange Wettkampflücke in der zweiten Jahreshälfte schließen.

Das Publikum bekam schon bei diesen ersten Auftritten viel Qualität geboten. Kimberly Heinrich, Polina Orlova, Jennifer Isaak und Melissa Borutta als Solistinnen sowie die Duos Hanna Borutta/Elisa Bekeschus und Melissa Borutta/Sina Jansen ernteten zu Recht viel Applaus.

Dasselbe galt natürlich auch für die Formationen, die anschließend aufs Parkett gingen. Besonders reizvoll wird aus Wulfener Sicht in diesem Jahr die Saison in der Oberliga 2, denn dort treffen mit „maju“ und Aufsteiger „Emosie“ zwei TSZ-Formationen direkt aufeinander. Für Martina Buschmann, Trainerin von „maju“, und ihre Kollegin Julia Tenhagen allerdings kein Problem: „Solche Duelle hatten wir ja früher auch schon mal. Das wird keine beinharte Konkurrenz. Im Training helfen wir uns zum Beispiel gegenseitig aus, wenn die andere nicht kann“, sagte Martina Buschmann und auch Julia Tenhagen betont: „Natürlich ist es ein Wettbewerb, aber auf den Turnieren hat man so auch immer eine Mannschaft, die einen anfeuert.“

Beim ersten Turnier dürfen sich „maju“ und „Emosie“ zudem auf reichlich Unterstützung von den Fans verlassen. Es findet am 3. März (Samstag) in der Petrinumhalle statt. „maju“ wollen dann den Grundstein für einen Platz in der vorderen Tabellenhälfte legen, „Emosie“ möchte sich im ersten Oberligajahr in der neuen Klasse etablieren. Beide Formationen setzen dazu auf technisch anspruchsvolle Choreographien. Die Musik verzichtet auf Effekthascherei, verlangt aber vor allem „maju“ viel Kondition ab. Trainerinnen und Tänzerinnen sind gleichermaßen gespannt, ob das in der Saison von den Wertungsrichtern honoriert wird.

Die ersten Noten „im Sack“ haben bereits die TSZ-Formationen „Tari“ und „Joy“. In der Landesliga 2 tanzten „Tari“ am Samstag in Hamm auf Platz sieben, „Joy“ belegten an gleicher Stelle Platz fünf der Jugendlandesliga 2. Helmut Winkler verfolgte beide Turniere und bescheinigte beiden Teams gute Leistungen, die Lust auf die weitere Saison gemacht hätten. Ein Fazit, das das TSZ am Ende seiner Präsentation auch für alle anderen Wettbewerbe ziehen konnte.