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3. Dorstener CycloCrossCup meldet Rekordfeld

Radsport

Auch Crossfahrer mögen Sonnenschein. Das ist aber nur einer der Gründe für den neuen Teilnehmerrekord, den der RSC Dorsten am Sonntag beim 3. Dorstener CycloCrossCup verzeichnete.

Wulfen-Barkenberg

von Andreas Leistner

, 07.10.2018
3. Dorstener CycloCrossCup meldet Rekordfeld

Volle Starterfelder gab es am Sonntag bei der dritten Auflage des Dorstener CycloCrossCups rund um das Gemeinschaftshaus Wulfen zu sehen.Pieper

Die Organisatoren des Crossrennens rund um das Gemeinschaftshaus und den Barkenberger See hatten vor der dritten Auflage ihre Hausaufgaben gemacht. „Wir haben die Strecke leicht verändert“, erklärte Stephan Rokitta, Rennsportbeauftragter des RSC. Statt über die Brücke in Richtung Fußballplatz ging es diesmal direkt am See entlang in Richtung Gesamtschule und dort an deren Nordseite auf den Schulhof. Die Schleife hinter der Sporthalle hatten die Veranstalter gestrichen und das Wellenhindernis von dort an den See verlegt; die Kinder und Jugendlichen ließen den steilen Schulhof und die dortige Tiefsandpassagen aus und fuhen direkt am See entlang zurück zum Gemeinschaftshaus. Das kam gut an.

„Die Strecke war besser“, meinte etwa Noah Becker vom Schermbecker Zens & Friends Racing Team, und das nicht nur, weil er gerade die Altersklasse U13 für sich entschieden hatte. „Letztes Jahr war die Brücke über den Bach schon ziemlich rutschig“, war er froh, dass diese Passage diesmal nicht gefahren wurde, auch wenn die Strecke knochentrocken war.

Für Noah war es die zweite Teilnahme am CycloCrossCup, sein Teamkollege Ben Heyne war zum ersten Mal dabei und feierte in der Altersklasse U11 auf Anhieb den nächsten Sieg für Zens & Friends. Trainer Andreas Steinkopf war‘s zufrieden.

Die Starterfelder der Kinder und Jugendlichen waren am Morgen noch überschaubar, doch schon da wussten Stephan Rokitta und Uwe Kähler, Vorsitzender des RSC Dorsten, dass sie auf einen neuen Rekord zusteuerten: „Wir haben allein 200 Voranmeldungen, so viele wie noch nie“, freute sich Kähler und ergänzte mit Blick auf den stahlblauen Himmel: „Bei Regen hätte sich der ein oder andere das Kommen vielleicht noch mal überlegt, aber so dürfen wir sogar noch auf einige Nachmelder hoffen.“ Recht hatte er.

Am Ende hatten sich 230 Fahrer auf den Weg vom Wulfener Markt zum Napoleonsweg, durch den Dorstener Kreisel, über die Welle, durch den Schulhofsand und schließlich durchs Gemeinschaftshaus gemacht. Rekord.

„Dass das Rennen in die NRW-Cup-Serie eingebettet ist, hat sicher geholfen“, sagte Stephan Rokitta, „aber auch die Felder der Hobbyfahrer waren sehr gut gefüllt, das waren insgesamt fast 100 Fahrer.“

Hoffen auf Kontinuität

Jetzt hoffen die RSC-Verantwortlichen nur, dass ihnen der bewährte Veranstaltungsort länger erhalten bleibt als andere. Mit dem Dorstener Radsportfestival war der Verein von der Bovenhorst in Dorsten aus Platzgründen zur Marktallee nach Barkenberg umgezogen, bis deren Rückbau auch dort das Aus für das Radrennen bedeutete. Den CycloCrossCup rund ums Gemeinschaftshaus hatte der RSC Dorsten mit der Arbeiterwohlfahrt als Betreiber des Gemeinschaftshauses ins Leben gerufen. Über deren Zusammenarbeit mit der Stadt Dorsten über das Jahr 2018 hinaus wird aktuell aber noch verhandelt.

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