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"Werwölfe" im Trümmerland

DÜSSELDORF Der Film bestach durch Atmosphäre. Fiebriger Rhythmus, expressive Künstlichkeit der Bildsprache, albtraumbizarre, nachtschwarze Stimmung. Die Story von Lars von Triers "Europa" war kruder Humbug mit Anleihen bei Viscontis "Die Verdammten" oder Rossellinis "Germania anno zero".

von Von Kai-Uwe Brinkmann

, 05.11.2007
"Werwölfe" im Trümmerland

Ihre Figuren wirken wie Gespenster: Ilja Niederkirchner (v.l.), Nadine Geyersbach, Pierre Siegenthaler.

Wir sind im Trümmer-Deutschland der Stunde Null. Eine Industriellenfamilie leitet das Eisenbahn-Unternehmen 'Zentropa'. Ein Amerikaner heuert als Schlafwagenschaffner an und wird zum Spielball von Nazi-Partisanen ("Werwölfe"). Beigemischt noch Vermessungen der deutschen Volksseele (Kadavergehorsam, Pedanterie, Schuldverdrängung) und Seitenhiebe auf die Kriegsgewinnler der Wirtschaft.

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