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Im Kino

„The Big Sick“ ist eine bittersüße Liebeskomödie

Dortmund Ein Film für Romantiker, die an das Gute, Wahre, Schöne und die Liebe glauben, aber nicht an die Edelschnulzen nach Nicholas Sparks: „The Big Sick“ ist eine bittersüße Liebeskomödie mit Herz und Humor, dicht inszeniert, dialogsicher, toll gespielt bis in die kleinen Nebenrollen.

„The Big Sick“ ist eine bittersüße Liebeskomödie

Kumail Nanjiani spielt sich selbst.Foto: Comatose Inc. Foto: dpa

Nach der wahren Geschichte von Emily Gordon und Kumail Nanjiani, die das Drehbuch schrieben. Heute sind sie ein Paar, „The Big Sick“ (Regie: Michael Showalter) erzählt, wie sie sich kennen lernten. Kumail (als er selbst) steht als Comedian auf der Bühne, Emily (Zoe Kazan) hockt im Saal. Ein Gespräch, eine Nacht zu zweit, und beide spüren, dass das mehr ist als eine Affäre.

Ein Bruch ist nicht das Ende der Liebe

Emily möchte Kumails Eltern treffen. Hier liegt das Problem. Kumail ist Pakistani, auch in den USA arrangieren die Eltern die Ehen der Kinder. Eine Kandidatin nach der anderen schleust die Mama an den Tisch. Kumail hat den Eltern die „weiße“ Freundin verschwiegen. Emily wird stocksauer und geht. Ein Bruch, nicht das Ende dieser Liebe. Emily erkrankt an einer Infektion, Ärzte versetzen sie ins Koma, Kumail nächtigt im Krankenhaus.

Dort trifft er Emilys Eltern (Holly Hunter, Ray Romano). Das Klima ist frostig, doch später wird das Eis gebrochen. Hoffen und Bangen schweißt zusammen. Alles ist glaubwürdig, nichts geschraubt, Kitsch bleibt außen vor.

Der Film hat einen wunderbaren Erzählton

Die Figuren atmen, die Komik schmiegt sich wunderbar an den Erzählton an. „The Big Sick“ ist smartes, rührendes Menschenkino, das auch das Leben der Einwanderer und Amerikas Kleinkunst-Szene mit viel Schalk ausleuchtet.

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