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"Streetdance 2" hat optisch viel Pepp

Tanzfilm im Kino

Tänzer Ash (Falk Hentschel) legt sich beim Wettbewerb in London auf den Hintern und muss die Schmäh der Zuschauer ertragen. "Streetdance" ist sein Leben: Ein Mix aus Breakdance, Artistik, Freestyle, der es von der Straße in die Hallen schaffte.

von Von Kai-Uwe Brinkmann

, 11.06.2012

"Streetdance 2" ist wie sein Vorläufer eine europäische Antwort auf die Tanzfilme aus Amerika. Eine junge Truppe von Streetdancern rauft sich zusammen und fordert die Besten der Besten heraus. Hip-Hop und seine Bastarde sind noch immer die Musik der Stunde. Die Tänzer suchen aber nach einem spektakulären Stil, der die Konkurrenz verblüfft. Im ersten Film war es die Verschmelzung von "Street" und Ballett, jetzt kommen Salsa und Latino-Einflüsse dazu. Ash, der die Niederlage von London ausbügeln will, rekrutiert in ganz Europa frische Talente. Wo er das Geld für einen Trip nach Prag, Rom, Frankreich hernimmt, soll uns nicht interessieren.Feurige  Note Den großen Fang macht Ash in Paris, wo er die rassige Eva entdeckt (gespielt von Sofia Boutella, die für Madonna tanzt). Eva hat Salsa im Blut, mit ihr bekommt Ashs Choreografie die feurige Note. Zwischen beiden keimt ein Liebespflänzchen. Ein Feigenblatt von Handlung, das dürftig verdeckt, dass der Film ein überlanger Tanz-Clip ist, der jeden Vorwand zur rhythmischen Gymnastik nutzt. Begnadete Körper trainieren für den Tag X, die Formel des Genres.Inhaltliche Dutzendware Inhaltlich liefern Max Giwa und Dania Pasquini (Regie) bloß Dutzendware. Optisch hat ihr Film mehr Pepp: Ashs Truppe "performt" eine Menge Kabinettstückchen. Der Cutter schneidet im Takt von etwa zehn Sekunden, ausreichend, um sich vom Können der Tänzer zu überzeugen. 3D braucht das nicht, von einem Zugewinn ist nichts zu sehen.

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