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So sieht die "Kunst und Kohle"-Hommage an Jannis Kounellis im Museum Küppersmühle aus

11.06.2018
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Im Museum Küppersmühle in Duisburg ist bis 28.10. die letzte "Kunst und Kohle"-Ausstellung zu sehen. Es ist eine Hommage an den verstorbenen Künstler Jannis Kounellis, der auch mit Kohle und Stahl gearbeitet hat.© Henning Krause
Kounellis verstand sich laut Kurator Ferdinand Ullrich als Maler. Im Zentrum der Schau steht eine Installation aus Jutesäcken, Kohle und einem Stahlträger. © Henning Krause
Die Werke sind Leihgaben aus Sammlungen. Kounellis sollte die "Kunst und Kohle"-Schau ursprünglich selbst gestalten. Eine Arbeit zeigt Steine, die auf Stahlblechen hängen. Ein unterbrochener Stahlträger erinnert an einen Zeitstrahl. Am Ende ist ein Öllampe befestigt.© Tobias Wurzel
Die Steine auf dem Blech ergeben von Weitem eine Kurve. Auf dem Blech haben sie Kratzspuren hinterlassen.© Henning Krause
Der Künstler Jannis Kounellis hatte vor, für die Ausstellungsvorbereitung in das Museum einzuziehen. Er pflegt, dabei auf Feldbetten zu schlafen. Solche Betten sind auch Teil eines seiner Werke in der Schau. Auf den 13 Lazarettbetten sind eingerollte Stahlkörper in Wolldecken gehüllt.© Henning Krause
An der Wand stehen die typischen Stahlbleche, die Kounellis auch in anderen Werken genutzt hat. Der Raum wirkt bedrückend und düster.© Tobias Wurzel
Kounellis hat in einem Werk auch Baumstämme verwendet.© Tobias Wurzel
Im Nebenraum ist eine Werkstatt aufgebaut. Es ist eine Performance-Installation des französischen Künstlers Bernar Venet, der Kounellis kannte und auch seine Werke sammelt.© Tobias Wurzel
An der Wand lehnt eine Metallplatte, die mit schwarzem Wachs überzogen ist. Als Vorlage diente eine Zeichnung mit Edding.© Tobias Wurzel
Michael Sailstorfer hat ebenfalls eine Installation zur Duisburger Hommage beigesteuert. Von der Decke baumeln zwei Äpfel, die sich sirrend anziehen und wieder abstoßen.© Tobias Wurzel
Außerdem steht in Sailstorfers Raum eine rote Maschine, die Kohletränen herstellt.© Tobias Wurzel
So sehen die gepressten Kohletränen aus. In der Tasse daneben sind kleine Kohlestückchen.© Tobias Wurzel
Mit dieser Presse werden die Kohletränen hergestellt. Die Duisburger Ausstellung glänzt auch durch ein hohes Maß an Aktionismus.© Tobias Wurzel
In einem Eimer neben der Maschine liegen die fertigen Tränen.© Tobias Wurzel
Ayse Erkmen hat im Raum daneben eine Lichtinstallation mit Heizstrahlern und Blöcken aus Elektrodenkohle gestaltet. Die Installation hängt etwa auf Augenhöhe. Die Hitze der Strahler ist deutlich zu spüren.© Tobias Wurzel
Auf den Kohleblöcken steht folgender Text eingraviert: "Prometheus; Er brachte uns das Feuer. Und so können wir die Zukunft nicht mehr sehen. Wir sind glücklich."© Tobias Wurzel
Anselm Kiefer hat seine Hommage an Kounellis "Klingsors Garten" genannt. © Tobias Wurzel
Die stählernen Blumen im "Garten" ragen bis zur Museumsdecke. Sie haben keine Blütenblätter und lassen die Köpfe hängen.© Tobias Wurzel
Die Installation "Kohlehimmel" sollte ursprünglich im Museum zu sehen sein. Nach dem Tod des Künstlers war es schwierig, die Werke so zu installieren, wie es sich Kounellis gedacht hatte. Ein Bild der Installation hat es trotzdem in die Schau geschafft.© Tobias Wurzel
In einem niedrigen Raum läuft die Videoanimation von Sun Xun. Der Künstler beschäftigt sich mit dem Steinkohlenbergbau in China. Roter und schwarzer Rauch sind Motive, aber auch Fledermäuse und Maschinen. Das bewegte Bild wirkt einfach, wie gemalt. Die Aufnahmen zeigen aufeinanderfolgende Bilder oder einen Schwenk durch Gemälde.© Tobias Wurzel
Im Abspann des Films sind Schwarzweiß-Aufnahmen aus China zu sehen.© Tobias Wurzel
Der Künstler Timm Ulrichs ist ebenfalls Teil der Hommage. Neben Fotoarbeiten, in denen er sich auch selbst inszeniert, steht in der Schau ein Ofen aus Kohle-Briketts. © Tobias Wurzel
Der Kohle-Ofen soll am Ende der Ausstellung vor dem Museum verbrannt werden (28.10.). Fotoaufnahmen dokumentieren den Verbrennungsprozess.© Tobias Wurzel