Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Buchkritik

Silvia Stolzenburg: „Das dunkle Netz“

Sie sind wieder in Aktion – Feldjäger Mark Becker und Kommissarin Lisa Schäfer, das unfreiwillig zusammengewürfelte Ermittlerpaar aus dem Südwesten. In ihrem zweiten Becker-Thriller „Das dunkle Netz“ erzählt Autorin Silvia Stolzenburg eine atemberaubende Geschichte um Gewalt und Geschäft mit Mord und Personenschutz.

Silvia Stolzenburg: „Das dunkle Netz“

Becker bekommt einen Anruf von Kai Jäger, seinem früheren Kameraden bei der Bundeswehr, der einer heißen Sache auf der Spur ist – und Angst hat. Als Becker seine Mailbox abhört, ist es augenscheinlich schon zu spät.

Jäger ist spurlos verschwunden. Als kurze Zeit später eine verkohlte Leiche in einem Wald bei Stuttgart gefunden wird, stellt sich heraus – Jäger wurde offenbar ermordet.

Schüsse bei einer Befragung

Becker wird als Verbindungsmann zur Bundeswehr Teil der Sonderkommission der Stuttgarter Kripo. Als er mit Lisa Schäfer Jägers Arbeitgeber, eine Sicherheitsfirma, aufsucht, wird klar – dort stimmt etwas nicht. Und dann fallen Schüsse, als Becker und Lisa eine Roma-Familie befragen.

Silvia Stolzenburg eifert mit ihrer Becker-Reihe einem großen Vorbild nach – wie Agatha Christie mit Hercule Poirot beweist sie, dass Frauen durchaus Krimis mit männlichen Protagonisten schreiben können. Und dass die Idee, eine Kripo-Beamtin und einen Soldaten gemeinsam ermitteln zu lassen, sehr gut funktioniert. Spannend.

Silvia Stolzenburg: Das dunkle Netz, 282 S., Gmeiner, 15 Euro, ISBN 978-3-8392-2280-5.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Essen Sie gilt als größte Kunstmesse des Ruhrgebiets. Neben Ruhrkunst sind Galerien aus der ganzen Welt vertreten, denn Ziel der Messe ist vor allem, zu vernetzen. Dafür steht auch eine große Neoninstallation.mehr...

Recklinghausen Jürgen Domian las und diskutierte bis Mitternacht bei den Ruhrfestspielen über Dämonen. So heißt sein neuer Roman. Aber der Moderator wollte auch wissen, gegen welche inneren Dämonen das Publikum kämpft. Die Reaktionen waren verblüffend.mehr...