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Schiller als Brücke zwischen Theater und Konzertsaal

Beethovens Neunte bei Ruhrfestspielen

RECKLINGHAUSEN Lang ist's her, dass bei den Ruhrfestspielen große Sinfonieorchester aufspielten. Bis 1953 waren Opernaufführungen ein fester Bestandteil des Festspielprogramms. So war es für die Musiker tatsächlich eine Premiere, als am Sonntag die Neue Philharmonie Westfalen bei den Ruhrfestspielen auftrat und mit Schiller eine Brücke schlug zwischen der Sprechtheaterbühne und dem Konzertpodium - durch die Ode "An die Freude" in der neunten Sinfonie von Beethoven.

von von Karsten Mark

, 30.05.2011
Schiller als Brücke zwischen Theater und Konzertsaal

Heiko Mathias Förster dirigierte Beethovens Neunte.

Um gegen die große Instrumentalbesetzung bestehen zu können, bedarf es eines sehr großen Chores. Dirigent Förster hat gleich drei Vokalensembles rekrutiert. Der Städtische Musikverein Gelsenkirchen, der Universitätschor Essen und der Oratorienchor Köln bringen es gemeinsam auf über 100 Sängerinnen und Sänger mit großer Durchschlagskraft. Bei den Solisten gab es mit Anna Agathonos ein Wiedersehen. Bis zur letzten Saison gehörte die Altistin zum Ensemble des Gelsenkirchener Musiktheaters. Katarzyna Dondalska (Sopran), Marc Haffner (Tenor) und Jacek Janiszewski (Bass) ergänzten das hochpräsente Solistenquartett.Laien und Profis

GMD Förster gelang es, Laien wie Profis in diesem Kraftakt zu einem rund klingenden Gesamtensemble zu einen. Riesenapplaus für eine mitreißende Aufführung, mit der sich die Neue Philharmonie Westfalen für weitere Auftritte bei den Ruhrfestspielen empfahl.Noch einmal zu hören am Sonntag (5. 6.), 18 Uhr, Theater Marl. Karten: Tel. (02361) 9 21 80. www.ruhrfestspiele.de