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"Schatzhaus" erstrahlt in neuem Glanz

Kunstpalast in Düsseldorf wieder eröffnet

Düsseldorf "Schatzhaus der Düsseldorfer Bürger" wird das Museum Kunstpalast auch genannt. Doch mehr als zwei Jahre mussten die Werke von Cranach, Rubens, Liebermann, Corinth, Macke, Kirchner, Beuys und der Zero-Gruppe im Depot schlummern. Nun sind sie wieder ans Tageslicht geholt worden.

von dpa

, 05.05.2011
"Schatzhaus" erstrahlt in neuem Glanz

Beat Wismer, Generaldirektor des Museums Kunstpalast, posiert vor dem Bild "Venus und Adonis" von Peter Paul Rubens und der Portraitbüste des Kurfürsten "Johann Wilhelm von der Pfalz" von Gabriel Grupello.

Von diesem Samstag an werden die frisch gestrichenen und mit moderner Lichttechnik ausgestatteten Säle unter dem Motto "Kunst befreit" wieder geöffnet. Besucher absolvieren einen Rundgang durch die Kunstgeschichte - von niederländischer und flämischer Malerei seit dem 15. Jahrhundert über die Düsseldorfer Malerschule im 19. Jahrhundert bis zur wieder aufgebauten Künstler-Kneipe "Creamcheese" aus den 1960er Jahren mit einem Wandbild von Gerhard Richter. Nebenbei wird deutlich, welche internationale Ausstrahlung Düsseldorf als künstlerische Ausbildungs- und Produktionsstätte hat. "Die Auseinandersetzung mit dem Ort Düsseldorf ist nie eine mit kleinem Horizont", sagt der Generaldirektor des Museums, Beat Wismer.Weiter Horizont, knapper Platz Der Horizont ist zwar weit, aber Platz ist auch im sanierten Kunstpalast knapp. Wismer und seine Kuratoren haben 450 Kunstwerke ausgewählt, die die Vielfalt der 100 000 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Kunsthandwerksobjekte umfassenden Sammlung widerspiegeln: mittelalterliche Madonnen, japanische Kimono-Anhänger, ein Moscheetor aus Nahost bis zu einem Möbelraum von Thomas Schütte. Auf 5500 Quadratmetern wandelt man durch Säle in Mint- und Dunkelgrün, Rot oder Grau. Ein Höhepunkt ist der Rubens-Saal mit den Gemälden "Venus und Adonis" und "Die Himmelfahrt Mariae" von Peter Paul Rubens aus der Sammlung des Kurfürsten Jan Wellem.www.museum-kunst-palast.de

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