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Buchkritik

René Freund: „Ans Meer“

Eine hübsche Wohlfühl-Geschichte, die man sich auch gut als Kinofilm vorstellen kann, hat René Freund mit seinem unspektakulären Roman „Ans Meer“ geschrieben.

René Freund: „Ans Meer“

Der dicke Linienbus-Fahrer Anton hat sich in seine Nachbarin Doris verliebt. Doch da das Muttersöhnchen schüchtern ist, muss eine ungewöhnliche Tat her, damit er in Doris’ Augen als Held da steht – und so vielleicht auch den hustenden Mann auf ihrem Balkon vertreiben kann.

Praktischerweise bittet die krebskranke Carla Anton, sie ans Meer zu fahren, nach Italien, dem Ort ihrer Kindheit. Im Bus sitzen noch einige Schulkinder, doch bis auf einen, der nur widerwillig mitkommt, sind die anderen von der Reise begeistert.

Roadtrip wird mit Liebe belohnt

Auf dem Roadtrip stellt der Autor die Mitreisenden vor und gibt Einblicke in das Verhältnis von Anton und Doris. Nicht nur Letztere verfolgt den Bus, sondern natürlich auch die Polizei. Zwar muss Anton für eine Zeit ins Gefängnis, doch die Liebe gedeiht prächtig.

René Freund: Ans Meer, 144 S., Deuticke, 16 Euro, ISBN 978-3-552-06363-1.

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