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Philharmonie Essen setzt auf große Stimmen

Spielplan 2018/19

Gut 100 Eigenveranstaltungen unter 220 Konzerten präsentiert die Philharmonie Essen in der Saison 2018/19. Mit Starorchestern und großen Stimmen punktet das Haus, und es gibt eine neue Reihe mit Götz Alsmann.

Essen

, 11.04.2018
Philharmonie Essen setzt auf große Stimmen

Das Collegium Vocale Gent ist als erster Chor Residenzkünstler der Philharmonie Essen. In der Saison 2018/19 gibt das Ensemble von Philippe Herreweghe sechs Konzerte in Essen.

Mit dem Collegium Vocale ist in der nächsten Spielzeit erstmals ein Chor Residenzkünstler der Philharmonie Essen. „Die Idee dazu entstand vor drei Jahren, als Philippe Herreweghe Residenzkünstler war“, sagte Intendant Hein Mulders am Mittwoch bei der Präsentation des Spielplans seiner achten Saison in Essen.

Herreweghe ist der künstlerische Leiter des Chors und wird drei der sechs Konzerte dirigieren, darunter einen besonderen Bach-Abend am 27.1.2019, für den ein Film produziert worden ist.

Künstlerporträt ist Sopranistin Christiane Karg gewidmet

Ein dreiteiliges Künstlerporträt ist Sopranistin Christiane Karg gewidmet. Sie ist mit einem Opern- und Liederabend (18.10. und 12.3.2019) sowie als Shéhérazade von Ravel (7./8.3.2019) zu Gast.

Die großen Orchester und Stimmen sind nach wie vor das Zugpferd des Spielplans. Yannick Nézet-Séguin dirigiert sein ehemaliges Orchester, das Rotterdam Philharmonic, im Eröffnungskonzert am 26.8., Simon Rattle kommt mit seinem neuen Orchester, dem London Symphony (21.2.2019), Kent Nagano mit dem Orchestre Montréal (14.3.), und Kirill Petrenko dirigiert das Bundesjugendorchester in Strawinskys „Sacre“ (7.1.).

Ein Konzert-Knaller ist der Abend am 16.9. mit Valery Gergiev mit dem Mariinsky Orchestra: Sopranistin Anja Kampe singt aus Wagners Walküre, es folgt Mahlers sechste Sinfonie.

Die Reihe „Große Stimmen“ bringt die Sänger-Stars nach Essen

Höhepunkte der zwölf Abende mit großen Stimmen sind die Gala von Elina Garanca (26.5.19), Händels Oper „Serse“ mit Countertenor Franco Fagioli (9.11.), Schuberts „Winterreise“ mit Matthias Goerne (10.3.) und Philippe Jarousskys Arienabend (13.4.).

Zu den großen Pianisten gehören Mikhail Pletnev (27.3.), Pierre-Laurent Aimard (13.1.) und die Brüder Arthur und Lucas Jussen. Die beiden Niederländer sind auch „Junge Wilde“ im Konzerthaus Dortmund. „Wir haben das mit dem Dortmunder Konzerthaus abgesprochen“, sagt Mulders. Pianist Fazil Say ist Solist im zweiten Klavierkonzert von Saint-Saens im Konzert des London Philharmonic unter Roger Norrington (11.12.).

Clubreihe „Wild Card“ soll beliebter werden

Kammermusik (unter anderem mit drei Berliner Philharmonikern), Alte Musik bei Kerzenschein, Orgel- und Weltmusik, Jazz (auch mit Till Brönner) und Entertainment (mit Klaus Doldinger) ergänzen das Programm.

Einen neuen Namen hat die Clubreihe. Die heißt nun „Wild Card“, ist eine Kooperation mit dem WDR-Radiosender Cosmo und beginnt an drei Abenden (10.11., 16.2., 16.3.) um 22 Uhr im RWE-Pavillon. „Das Format ist noch nicht ganz angekommen“, bedauert Marie Babette Nierenz, künstlerische Leiterin der Philharmonie. „Wir müssen mit den Clubkonzerten sexy und hipper werden“, betont Mulders.

Götz Alsmann erklärt Klassik

Ebenfalls neu ist die Sonntags-Reihe „Mit Götz Alsmann ins Konzert“, in der der Moderator klassische Werke erklärt: am 30.9. „Bilder einer Ausstellung“ von Mussorgsky, am 7.4. Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und am 19.5.2019 Mahlers sechste Sinfonie.

Die vierte Auflage der spartenübergreifenden „TUP-Festtage“ bieten vom 22. bis 31.3. die Premiere von Reimanns Oper „Medea“ und das Ballett „Onegin“ von Choreograf John Cranko. Am 24. März gibt die 18-jährige Geigerin Noa Wildschut in einem Kammerkonzert ihr Essener Debüt. Anne-Sophie Mutter hat das junge Talent empfohlen.

„Einstein on the Beach“ ist ein Höhepunkt beim Festival „Now“


Zum achten Mal stellt die Philharmonie beim Festival „Now“ vom 25.10. bis 4.11. Neue Musik in den Mittelpunkt. In 30 Konzerten (mit sieben Uraufführungen) steht Musiktheater im Zentrum: „Blaubarts Burg“ von Bartók, Schönbergs „Erwartung“, das „Zwei-Mann-Orchester“ von Kagel und „Einstein on the Beach“ von Glass (halbszenisch mit dem Collegium Vocale Gent und Suzanne Vega als Sprecherin).

85.000 Besucher in derSaison 2017/18

Auch den „Sommernachtstraum“ gibt es wieder (23.6.19) – zum Thema „Offenbachs Erzählungen“ mit Götz Alsmann.

In dieser Spielzeit hat die Philharmonie Essen bislang 85.000 Karten verkauft. Damit liegt die Auslastung wieder bei rund 80 Prozent.

Der Abo-Vorverkauf hat am 11. April begonnen und läuft bis zum 2. Mai. Dann startet der Einzelkarten-Verkauf: Tel. (0201) 8122200 oder im Internet.