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Neue CD von Stefan Heucke: Klangerlebnisreise in die Heimat

Eine Spurensuche in Kindheit und Heimat ist die gerade neu erschienene CD des Bochumer Komponisten Stefan Heucke.

von Von Julia Gaß

, 07.10.2008
Neue CD von Stefan Heucke: Klangerlebnisreise in die Heimat

Komponist Stefan Heucke

Seinen Zyklus "Heimat" für Akkordeon und Klavier, der 2006/07 als Opus 49 und Auftragswerk der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit Münster entstanden ist, kombiniert der 49-Jährige mit einer Bearbeitung von Leos Janáceks Klavierzyklus "Auf verwachsenen Pfaden" für Akkordeon und Klavier. - Eine ungewöhnliche und apart klingende Besetzung. Die Janacek-Bearbeitung entstand während Heuckes Arbeit an seinem Zyklus. Ziel des Komponisten, der 2007 vom Westfälischen Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit dem Henze-Preis ausgezeichnet wurde, war immer, beide Werke zusammen aufzuführen.  Sehnsucht und verlorene Heimat Gemeinsamkeiten hat die spannende Klangerlebnisreise nicht nur in der Besetzung. Auch Stimmungen von Sehnsucht, wie Janácek sie in seinen melancholischen Bildern illustriert, klingen in Heuckes "Sieben Skizzen und ein Epilog" wieder an. Ausgangspunkt ist das Volkslied "Jetzt gang i ans Brünnele". In der "Kindheit" hüpft es durch die Musik, in der "Spurensuche" wird es kombiniert mit dem Vierton-Motiv aus Beethovens 5. Sinfonie, und im "BBB" trifft es auf Bach, Beethoven und Brahms. Bild von Auschwitz Auch ein dissonantes Bild von "Verlorener Heimat" und ein brutal klingendes Bild von Auschwitz zeichnet Heucke. Expressiv spielen Marko Kassl (Akkordeon) und Tobias Bredohl die klingende Biografie.