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Buchkritik

Max Scharnigg: „Der restliche Sommer“

Um fünf Menschen und die Liebe geht es in Max Scharniggs Roman „Der restliche Sommer“. Jeweils mit den Namen seiner Protagonisten hat der Autor seine lesenswerte Dystopie versehen.

Max Scharnigg: „Der restliche Sommer“

Da gibt es die Spezialistin für Paartrennungen, Sonja, die wegen eines Radiointerviews und Dank der sozialen Medien ungewollt zum Vorbild für junge Frauen wird. Ihr geschiedener Mann Paul weilt mit einer neuen Liebe in Portugal.

Er spielt ein bisschen Hippie, obwohl er sein Geld mit einer Benimm-Kolumne verdient. Letztere wird allerdings abgesetzt.

Giftiger Fisch

Aber über den Sommer muss sich Paul keine Gedanken mehr machen, ein giftiger Fisch hat ihn gestochen. Seine Geliebte Sara beschließt, in dem Hafennest zu bleiben.

Sie ist Tins große Liebe, der nach einem Anschlag die radikale Feministin Tove kennen und Sara vergessen lernt.

Unsentimental und spannend erzählt Scharnigg von entscheidenden Wendungen im Leben seiner Figuren.

Max Scharnigg: Der restliche Sommer, 224 S., Hoffmann und Campe, 20 Euro, ISBN 978-3-40494-4.

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